Remis im Geisterspiel - Aachen punktet in Braunschweig

+
Die Teams vor leeren Rängen

München - Immerhin haben die Fans keinen Sieg verpasst: Das Geisterspiel der 2. Bundesliga endete ebenso mit einem Remis wie die beiden anderen Sonntagsbegegnungen.

Eine Pappfigur auf der Tribüne

Ihre Fans hörten die Profis von Hansa Rostock nur aus der Ferne. Sie mussten ihr Heimspiel gegen Dynamo Dresden im leeren Stadion bestreiten, weil ihre Anhängerschaft im Heimspiel gegen St. Pauli randaliert hatten. Während rund 500 Hansa-Fans friedlich vor dem Stadion demonstrierten, gelang Rostock im Geisterspiel nur ein 2:2 (1:1).

Durch das Remis muss Hansa auf einem Abstiegsplatz (17.) überwintern. Marcel Schied hatte schon in der ersten Minute die Führung erzielt, die Zaltko Dedic in der 44. Minute per Foulelfmeter ausglich. Marek Mintal (56.) gelang die erneute Führung, doch der Dresdner Mickael Pote verdarb Rostock mit seinem Ausgleichstreffer in der Nachspielzeit das Weihnachtsfest.

Ohnehin verlief weniges wie gewohnt am 19. Spieltag der Zweiten Fußball-Bundesliga. Beim 1:1 (1:0) von Energie Cottbus gegen den MSV Duisburg saß nicht Claus-Dieter Wollitz auf der heimischen Bank sondern Interimstrainer Markus Feldhoff. Marc Andre Kruska (34.) hatte Energie in Führung gebracht, Branimir Bajic (75.) schaffte noch den Ausgleich.

Später Ausgleich in Braunschweig

In Braunschweig durfte die gastgebende Eintracht gegen Alemannia Aachen zufrieden sein, ein 1:1 (0:1) erreicht zu haben. Lange sah es nach dem Sieg der Aachener aus, wo die Arbeit von Trainer Friedhelm Funkel langsam Früchte zu tragen scheint. Dank des Tores von Bas Sibum (26.) ist Aachen seit vier Spielen ungeschlagen. Den zweiten Auswärtssieg hintereinander aber verhinderte Braunschweigs Dominick Kumbela mit seinem Tor in der 87. Minute.

Schon am Samstag war der Karlsruher SC im fünften Spiel unter Trainer Jörn Andersen ohne Punkt geblieben. Im Heimspiel gegen den TSV 1860 München gab es eine 1:3 (0:1)-Niederlage. Der VfL Bochum gewann 2:0 beim FSV Frankfurt, womit die Hessen als einzige Mannschaft der Liga ohne Heimsieg sind.

Tabellenführer bleibt bis Montag Fortuna Düsseldorf trotz der ersten Saisonniederlage am Freitagabend beim 2:3 (0:1) gegen Paderborn. Eintracht Frankfurt kann am Montag mit einem Sieg beim FC St. Pauli an den Rheinländern vorbeiziehen. Dicht im Nacken sitzt den Düsseldorfern die SpVgg Greuther Fürth, die Union Berlin 5:0 (3:0) abfertigte. Außerdem trennten sich am Freitag Erzgebirge Aue und der FC Ingolstadt 1:1 (0:1).

dapd

Die Gewinner und Verlierer der Bundesliga-Hinrunde

Die Gewinner und Verlierer der Bundesliga-Hinrunde

DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN

Kommentare