Relegation und Pokal: DFL verpricht Flexibilität

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DFL-Geschäftsführer Holger Hieronymus signalisiert im Konflikt um das DFB-Pokalfinale und die Bundesliga-Relegation Gesprächsbereitschaft.

Berlin - Die Deutsche Fußball Liga hat angesichts einer drohenden Terminkollision zwischen DFB-Pokalfinale und Bundesliga- Relegation Gesprächsbereitschaft signalisiert.

“Wie jedes Jahr werden wir auch in dieser Saison bei der Terminierung der Relegationsspiele flexibel sein, um alle Interessen bestmöglich zu berücksichtigen“, erklärte DFL-Geschäftsführer Holger Hieronymus am Dienstag.

Sollte Hertha BSC die Bundesliga-Saison als 16. abschließen, müssten die Berliner ihr Relegationsheimspiel gegen den Zweitliga- Dritten eigentlich am 11. Mai (20.30 Uhr) im Olympiastadion bestreiten. Keine 24 Stunden später soll dort das DFB-Pokalfinale zwischen Bayern München und Borussia Dortmund angepfiffen werden. Eben solches Ungemach droht am Rhein: Sollte der 1. FC Köln in die Relegation müssen, würde das Spiel am Tag vor dem Frauen-Pokalfinale zwischen Bayern München und dem 1. FFC Frankfurt im Kölner Stadion angesetzt sein.

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Als Lösung könnte das Relegations-Spiel um einige Tage vorgezogen werden. Ein Tausch des Heimrechts, ist derzeit unwahrscheinlich. Das Rückspiel ist für den 15. Mai (20.30 Uhr) terminiert. Hieronymus verwies jedoch darauf, dass alle Clubs im Lizenzierungsverfahren die uneingeschränkte Nutzung ihrer Stadien zugesichert hätten.

Im englischen Fußball sind zwei wichtige Spiele innerhalb von zwei Tagen am gleichen Ort hingegen im Saisonendspurt üblich. So treffen im FA-Cup treffen an diesem Wochenende im Londoner Wembleystadion am Samstag der FC Liverpool und der FC Everton aufeinander. Am Sonntag folgt dort das zweite Halbfinale zwischen Tottenham und Chelsea.

dpa

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