Rauball will DFL-Präsident bleiben

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Liga-Präsident Reinhard Rauball

Frankfurt - Liga-Präsident Reinhard Rauball erwägt die Kandidatur um eine dritte Amtszeit. Mit der Unterstützung aus der Bundesliga kann der BVB-Präsident rechnen.

„Ich bin bereits von verschiedenen Vereinen angesprochen worden“, sagte der 66 Jahre alte Präsident von Borussia Dortmund den Zeitungen der „WAZ“-Gruppe Dienstag). „Die Arbeit in den vergangenen sechs Jahren hat mir sehr viel Freude bereitet.“ Er denke, dass sich der Ligaverband der Deutschen Fußball Liga (DFL) in den sechs Jahren seiner Amtszeit „angemessen in der Öffentlichkeit positionieren“ konnte.

„Eine abschließende Entscheidung werde ich aber zunächst den Gremien mitteilen“, erklärte Rauball. Er hatte 2007 die Nachfolge des verstorbenen Werner Hackmann angetreten und war im August 2010 von allen 36 Proficlubs wiedergewählt worden. Die nächste DFL-Mitgliederversammlung ist für den 19. März terminiert.

Rauball genießt allseits große Wertschätzung für sein diplomatisches Geschick, die unterschiedlichsten Interessenlagen der großen und kleineren Clubs in Einklang zu bringen. „Er führt die Belange der Deutschen Fußball Liga mit außergewöhnlichem Geschick und auf eine gute Art und Weise“, sagte Peter Frymuth, Präsident von Fortuna Düsseldorf. Zuspruch erhält er auch vom Vorstandsvorsitzenden des Hamburger SV, Carl-Edgar Jarchow: „Unsere Unterstützung hat er.“

dpa

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