Raúl und Schalke: Noch ein Gespräch im Februar

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Raúl und Schalke - das passt.

Gelsenkirchen - Superstar Raul lässt die Führung von Fußball-Bundesligist Schalke 04 nach einem ersten Sondierungsgespräch weiter auf eine Fortsetzung seines Engagements hoffen.

 „Wir haben über verschiedene Modelle gesprochen“, sagte Schalke-Manager Horst Heldt: „Im Februar wird es ein zweites Gespräch geben.“ An dem Treffen am Mittwochabend in Düsseldorf hatte auch Rauls Berater Gines Carvajal teilgenommen.

Schalke bietet Raul (34), der wegen einer Wadenverhärtung um seinen Einsatz im Punktspiel am Samstag (18.30 Uhr/Sky und Liga total!) beim 1. FC Köln bangt, anscheinend einen Einjahresvertrag zu deutlich reduzierten Bezügen plus Einnahmen aus einem Abschiedsspiel an. Bisher verdient der Spanier angeblich sieben Millionen Euro pro Jahr, zwei Millionen davon zahlt sein früherer Klub Real Madrid. Der 102-malige Nationalspieler fordert wohl einen Zweijahresvertrag.

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Raul war im Sommer 2010 ablösefrei von Madrid nach Gelsenkirchen gewechselt, sein Vertrag läuft zum 30. Juni aus. Er hatte bereits in den vergangenen Wochen erklärt, er könne sich den Verbleib bei den Königsblauen sehr gut vorstellen. „Meine Familie und ich fühlen uns hier sehr wohl. Ich will weiter Fußball spielen und bin überzeugt, dass wir zu einer Einigung kommen werden.“ Raul wohnt mit seiner Frau Mamen Sanz und den fünf Kindern in Düsseldorf.

Schalkes Aufsichtsratsvorsitzender Clemens Tönnies scheint guter Dinge, den Publikumsliebling halten zu können. „Raul will gerne bleiben, wir wollen ihn gerne behalten - bessere Voraussetzungen gibt es nicht. Warum also sollte es nicht klappen?“, sagte der Unternehmer der WAZ.

sid

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