Rauball will Enke-Stiftung auf Trainer und Manager ausweiten

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Ralf Rangnick - nach dem Rücktritt des Trainers von Schalke 04 wegen eines “vegetativen Erschöpfungssyndroms“ soll die Enke-Stiftung auf Trainer und Manager ausgeweitet werden.

Berlin - Nach dem Rücktritt von Ralf Rangnick als Coach von Fußball-Bundesligist Schalke 04 will Liga-Präsident Reinhard Rauball das Aufgabengebiet der Robert-Enke-Stiftung auf Trainer und Manager ausweiten.

Das Thema mentale Erschöpfung dürfe nicht mehr ausschließlich auf Spieler begrenzt, sondern müsse “auf sonstige Verantwortliche im Profifußball“ erweitert werden, “also auf Trainer und Offizielle wie etwa die Manager“, sagte Rauball der “Sport Bild online“.

Rauball, der neben seiner Tätigkeit als Liga-Präsident und Präsident von Borussia Dortmund zusammen mit DFB-Präsident Theo Zwanziger und dem Klubchef von Hannover 96, Martin Kind, den Stiftungsrat der Robert-Enke-Stiftung bildet, wolle “bei nächster Gelegenheit“ besprechen, wie die Zielgruppe über die Spieler hinaus erweitert werden müsse. Denn “offensichtlich scheint niemand davor geschützt zu sein, über Nacht von einer solchen Krankheit betroffen zu sein“.

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Schalke 04 hatte am Donnerstag bekannt gegeben, dass Rangnick aufgrund eines “vegetativen Erschöpfungssyndroms“ seine Trainertätigkeit mit sofortiger Wirkung beendet.

dapd

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