DFB-Sportdirektor: DFL noch ohne Favoriten

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Ligapräsident Reinhard Rauball

Frankfurt/Main - Nach Angaben von Ligapräsident Reinhard Rauball hat die Deutsche Fußball Liga (DFL) noch keinen Favoriten für den Posten des DFB-Sportdirektors auserkoren.

„Die Ligavertreter im DFB-Präsidium haben sich bisher nicht auf Namen für die Besetzung der Sportdirektor-Position festgelegt. Es gibt auch keinen Beschluss des Ligavorstands“, sagte Rauball am Mittwoch.

Nach Informationen der „Sport Bild“ soll Hansi Flick ein Kandidat der Liga für den nach Robin Dutts Wechsel zu Werder Bremen neu zu besetzenden Posten sein. Der Assistent von Bundestrainer Joachim Löw habe durch seine fachlich hochwertige Analyse der U 21-Europameisterschaft und der Arbeit des inzwischen entlassenen Trainers Rainer Adrion überzeugt.

Bei einem Gipfel wollen sich der DFB mit Präsident Wolfgang Niersbach an der Spitze und die DFL in den kommenden Tagen über das Thema austauschen. „Wir wollen einen offenen Dialog mit den DFB-Kollegen. Vorrangig ist dabei das Thema Anforderungsprofil. Dabei wären voreilige Vorfestlegungen alles andere als förderlich. Im Sinne der gemeinsamen Ziele sollte die Diskussion intern geführt werden“, betonte Rauball.

dpa

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