Nicht euphorisch, aber harmonisch

JHV beim BVB: Rauball im Amt bestätigt

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Mit großer Mehrheit wurde Reinhard Rauball für drei Jahre in seinem Präsidentenamt bestätigt.

Dortmund - Die Stimmung war nicht unbedingt euphorisch, aber harmonisch. Einen Tag nach der Niederlage gegen den FC Bayern herrschte auf der BVB-Jahreshauptversammlung Einmütigkeit.

Die Niederlage im Bundesliga-Gipfel drückte auf die Stimmung, konnte den Vereinsfrieden aber nicht stören. Am Tag nach dem 0:3 gegen den FC Bayern ging es auf der Jahreshauptversammlung von Borussia Dortmund weitgehend harmonisch zu. Mit großer Mehrheit wurde Reinhard Rauball am Sonntag in seinem Amt als Präsident des Revierclubs bestätigt.

Trotz seiner Doppelfunktion, die er seit seiner Wahl zum Liga-Präsidenten im Jahr 2007 innehat, verspürt der 66 Jahre alte Jurist keine Amtsmüdigkeit. „In der Kombination aus sportlichem Erfolg und Finanzen stand der BVB noch nie so gut da. Vor der Zukunft ist uns nicht bange“, sagte er begleitet vom Applaus der 1354 anwesenden Mitglieder.

Die Wiederwahl des einzigen Kandidaten in der Westfalenhalle 3 geriet bei nur acht Gegenstimmen zur Formsache. Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke brachte in pathetischen Worten die Freude über eine weitere dreijährige Zusammenarbeit zum Ausdruck: „Einen besseren Präsidenten wird Borussia Dortmund nicht mehr bekommen. Du bist die Idealbesetzung.“

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Nicht nur Rauball, sondern auch die Mannschaft wurde mit lange anhaltenden Beifall bedacht. Die vom Verein bereits vor drei Monaten verkündete erfreuliche Bilanz für das Geschäftsjahr 2012/2013 (30. Juni) trug ebenfalls zur guten Stimmung bei. Schließlich verbuchte die Aktiengesellschaft einen Rekordgewinn von 53,3 Millionen Euro nach Steuern.

Nur acht Jahre nach der Beinahe-Insolvenz ist der Club finanziell gesundet. Nach Einschätzung von Geschäftsführer Watzke wurde damit die Basis für weitere sportliche Erfolge gelegt: „Wir haben in den vergangenen Jahren ein Märchen geschrieben. Und ich kann versichern, dass in diesem Buch noch einige Kapitel frei sind.“

dpa

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