Rassismus-Vorwürfe in Russland

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Christopher Samba von Anschi Machatschkala erhebt Rassismus-Vorwürfe gegen die "Fans" von Lokomotive Moskau.

Moskau - Der kongolesische Fußball-Profi Christopher Samba vom russischen Erstligisten Anschi Machatschkala hat Rassismus-Vorwürfe gegen Anhänger von Ligarivale Lokomotive Moskau erhoben.

Der der frühere Berliner Bundesliga-Fußballer Christopher Samba vom russischen Erstligisten Anschi Machatschkala hat Rassismus-Vorwürfe gegen Anhänger von Ligarivale Lokomotive Moskau erhoben. Nach der 0:1-Niederlage seines Klubs am Sonntag in der russischen Hauptstadt sei der Ex-Herthaner auf dem Weg in die Kabine eine Banane aus einer VIP-Loge der Gastgeber in seine Richtung geworfen worden.

Der 27 Jahre alte Verteidiger, der die Banane in Richtung des Absenders zurückwarf, prangerte Lok Moskau wegen dieses Vorfalls an. Die Lokomotive-Verantwortlichen wiesen allerdings jegliche Schuld von sich. „Bei uns ist nichts passiert. Unsere Fans haben sich vorbildlich verhalten“, hieß es in einer Stellungnahme des Klubs.

Der russische Verband RFS reagierte am Montag und leitete Ermittlungen ein. „Der Vorfall vom Sonntag war einfach abscheulich, und ich habe unsere Ethik-Kommission angewiesen, das zu untersuchen“, sagte RFS-Präsident Sergej Fursenko.

Im vergangenen Jahr war Anschi-Profi Roberto Carlos zweimal Opfer von Bananen-Angriffen in der russischen Liga geworden. Anhänger von Meister Zenit St. Petersburg und Sowetow Samara hatten den Brasilianer beworfen.

SID

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