Rangnick-Rückkehr wäre "bedeutendes Zeichen"

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DFB-Präsident Theo Zwanziger glaubt, dass sich im Umgang mit psychischer Schwäche "etwas bewegt" hat.

Berlin - Theo Zwanziger, Präsident des Deutschen Fußball-Bundes (DFB), sieht eine Veränderung im Umgang mit psychischer Schwäche im Profi-Fußball. Der Fall Ralf Rangnick habe dies gezeigt.

“Ja, es hat sich etwas bewegt. Es gibt die Bereitschaft, mit Schwächen offener umzugehen. Und das ist die Grundlage, damit sich überhaupt etwas ändern kann“, sagte Zwanziger der “Welt“ (Samstagausgabe).

Rangnick sei nach dem Eingeständnis seiner Burnout-Erkrankung öffentlich nicht als “schwacher Mann“ gesehen worden. Wenn Rangnick als Trainer in die Bundesliga zurückkehren könnte, wäre das “ein weiteres bedeutendes Zeichen“, sagte Zwanziger weiter.

“Es ist wichtig, dass wir anerkennen, dass Menschen in solche Situationen kommen können und dass wir diese Krankheit genauso ernst nehmen wie etwa einen Kreuzbandriss“, sagte Zwanziger.

Nach dem Selbstmord von Nationaltorwart Robert Enke im November 2009 hatte Zwanziger auf der Trauerfeier weniger Druck für Profisportler gefordert. “Fußball ist nicht alles“, sagte Zwanziger damals.

dapd

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