Raúl: Schalke macht Angebot

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Stürmerstar Raúl hat ein konkretes Angebot zur Vertragsverlängerung vom FC Schalke 04 erhalten.

Gelsenkirchen - Die Vertragsverhandlungen zwischen dem FC Schalke 04 und Stürmerstar Raúl gehen in die entscheidende Phase.

Zwar kam das ursprünglich für Ende Februar geplante zweite Treffen des Fußball-Bundesligisten mit Raúls Berater Gines Carvajal aus Termingründen nicht zustande, doch Schalkes Manager Horst Heldt machte ihm per E-Mail nun ein konkretes Angebot zur Verlängerung des auslaufenden Kontraktes. “Ich habe Raúls Berater ein Angebot zukommen lassen“, erklärte Heldt am Donnerstag in Gelsenkirchen.

Der 34 Jahre alte spanische Stürmer war 2010 von Real Madrid ins Revier gewechselt und muss nun abwägen, wie und wo er seine Karriere ausklingen lässt. In einem ersten Gespräch mit Carvajal hatten die Parteien im Januar zunächst ihre Vorstellungen ausgetauscht. “Wir hatten vor, uns im Februar nochmals zu treffen. Aus zeitlichen Gründen ist das nicht zustande gekommen. Aber wichtig ist, dass die Kommunikation stimmt“, berichtete Heldt. Nähere Angaben zu der konkreten Offerte machte der 42-Jährige nicht. Auf die Frage, ob er die Mail in Deutsch, Englisch oder Spanisch verfasst habe, sagte Heldt schmunzelnd: “In Euro.“

Bisher wurde spekuliert, dass Raúl auf Schalke rund sieben Millionen Euro pro Jahr verdient und sein Ex-Club Real davon zwei Millionen Euro übernommen haben soll. Diese Unterstützung aus Madrid fällt nun weg, und Schalke geht es finanziell nach wie vor nicht wirklich richtig gut.

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Angeblich wollen die “Königsblauen“ den Fan-Liebling wegen seines fortgeschrittenen Alterns zunächst nur ein weiteres Jahr binden. Raúl fühlt sich mit seiner Familie nach eigenem Bekunden in Deutschland sehr wohl und kann sich ein Bleiben grundsätzlich vorstellen. Scheinbar möchte Raúl aber gern einen Zweijahresvertrag, was er aber nie öffentlich erklärt hat. “Wir werden uns im März zusammensetzen, dann sehen wir weiter“, sagte Heldt.

Vor der Partie am Samstag beim Tabellenletzten SC Freiburg hat sich die personelle Lage weiter entspannt. Nach seiner Sechs-Spiele-Sperre in der Bundesliga darf Jermaine Jones endlich wieder ran. Auch Lewis Holtby dürfte in die Startelf rücken, so dass Trainer Huub Stevens über mehrere Optionen verfügt. Noch unsicher ist der Einsatz von Torjäger Klaas-Jan Huntelaar (18 Saisontreffer), der am Mittwoch beim Länderspiel der Niederländer in England (3:2) mit Verdacht auf Gehirnerschütterung ausgewechselt worden war.

“Er hat keinen Kiefer- oder Nasenbeinbruch, aber noch Kopfschmerzen. Es ist aber nicht ganz so schlimm“, sagte Stevens am Donnerstag. “Wir müssen abwarten, ob er uns zur Verfügung steht.“ Dasselbe gilt für Linksverteidiger Christian Fuchs, der seit geraumer Zeit unter Adduktorenproblemen leidet. Der Österreicher verzichtete daher auf einen Einsatz im Länderspiel gegen Finnland (3:1).

dpa

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