St. Pauli: Polizei untersagt Ticketverkauf

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Am 15. Spieltag kam es beim Spiel zwischen Hansa Rostock und dem FC St. Pauli zu schweren Ausschreitungen. Fackeln brannten im Fanblock des FC St. Pauli ab.

Hamburg - Die Hamburger Polizei hat dem FC St. Pauli untersagt, Auswärtstickets gegen Hansa Rostock zu verkaufen. Grund ist die Angst vor Krawallen. Der Klub hält davon gar nichts.

Die Hamburger Polizei hat aus Angst vor Krawallen zu einer drastischen Maßnahme gegriffen und dem Zweitligisten FC St. Pauli untersagt, Auswärtstickets für das brisante Spiel gegen Hansa Rostock (22. April) zu verkaufen. „Dieser Vorgang und der damit verbundene Eingriff durch die Polizei sind bislang in der deutschen Fußballgeschichte beispiellos“, teilte der Klub mit und kündigte juristische Schritte gegen die Maßnahme an, „der FC St. Pauli lehnt das Vorgehen der Polizei aus grundsätzlichen Erwägungen ab. Das Präsidium hat sich deshalb entschlossen, die Untersagungsverfügung der Polizei beim Verwaltungsgericht prüfen zu lassen.“ Die Rostocker erklärten, dass sie die Bemühungen unterstützen.

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Die Anhänger der beiden Klubs gelten als verfeindet. In der Vergangenheit kam es am Rande der Partien zwischen den Nordklubs immer wieder zu schweren Ausschreitungen.

sid

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