Poldi gesperrt - Köln legt Einspruch ein

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Lukas Podolski versteht nach seinem Platzverweis die Welt nicht mehr.

Köln - Nationalspieler Lukas Podolski vom 1. FC Köln ist nach seiner Roten Karte gegen Hertha BSC vom Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) für ein Spiel gesperrt worden.

Laut DFB ist allerdings noch kein Urteil gefällt worden. Der Torjäger hatte nach einer Rudelbildung und einer Auseinandersetzung mit dem Herthaner Lewan Kobiaschwili beim 1:0 der Geißböcke gegen die Berliner von Schiedsrichter Guido Winkmann die Rote Karte gesehen.

Sollte der Urteilsspruch, der für Dienstag erwartet wird, wie erwartet ausfallen, kündigte der 1. FC Köln bereits Einspruch ein. Dies bestätigte FC-Geschäftsführer Claus Horstmann dem Express: „Die Fernsehbilder zeigen klar, dass kein Vergehen vorliegt.“ Podolski soll Kobiaschwili angeblich gewürgt haben. Die TV-Bilder zeigten indes, dass sich der FC-Star keine Tätlichkeit geleistet hatte.

Podolskis Teamkollege Mato Jajalo, der in dieser Begegnung ebenfalls die Rote Karte gesehen hatte, wurde für drei Spiele gesperrt. Das Urteil ist rechtskräftig.

SID

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