Neuer Beschluss der UEFA

Pokal-Verlierer darf nicht mehr nach Europa

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Ab der Siason 2015/16 wird der DFB-Pokal-Finalist nicht mehr belohnt. Zuletzt profitierte der VfB Stuttgart davon.

Frankfurt/Main - Dieses Jahr profitierte der VfB Stuttgart von der Regelung, dass der Verlierer des DFB-Pokal-Finals an der Europa League teilnehmen darf. Das soll sich ab 2015 ändern.

Der Verlierer des DFB-Pokal-Finals darf ab der Saison 2015/16 nicht mehr in der Europa League mitspielen. Eine entsprechende Regelung, von der in diesem Jahr der VfB Stuttgart profitierte, wurde am Freitag bei der Exekutivsitzung der Europäischen Fußball-Union UEFA in Dubrovnik gekippt.

Bislang war es so: War der Pokalsieger eines Landes schon für die Champions League qualifiziert, erhielt automatisch der Verlierer des Pokalfinals den für Cup-Gewinner reservierten Platz in der Europa League. Ab der Saison 2015/16 soll dieser Platz an den nächstbesten Verein in der Ligatabelle vergeben werden.

In diesem Jahr hätte das bedeutet, dass nicht der VfB Stuttgart als Verlierer des Pokalfinals (2:3 gegen Bayern München), sondern der Hamburger SV als Siebter der abgelaufenen Bundesliga-Saison in der Europa-League-Qualifikation hätte mitspielen dürfen. Die Stuttgarter scheiterten in der Playoff-Runde am kroatischen Club HNJ Rijeka.

Die DFB-Pokal-Sieger seit 1985

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dpa

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