Piszczek wehrt sich gegen Sperre

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Lukasz Piszczek spielt beim BVB auf der rechten Verteidigerposition.

Dortmund - Lukasz Piszczek von Borussia Dortmund wird gegen seine sechsmonatige Nationalmannschaftssperre vorgehen. Der Pole will Berufung gegen seine Beteiligung an Spielmanipulationen einlegen.

Der polnische Nationalspieler will entgegen seiner früheren Absicht Berufung gegen das Urteil einlegen, wie der BVB bestätigte.

Denn auch für den deutschen Meister ist die Berufung des Außenverteidigers wichtig, da Teile des polnischen Fußball-Verbandes (PZPN) sogar eine weltweite Ausdehnung der Sperre fordern. Dann könnte Piszczek in der Bundesliga und der Champions League nicht für den Meister auflaufen.

“Eine weltweite Sperre wäre für uns nur eine logische Entscheidung“, sagte Funktionär Artur Jedrych im Interview bei spiegel.de. Nationaltrainer Franciszek Smuda und Verbandspräsident Grzegorz Lato hingegen hoffen auf eine schnelle Entscheidung pro Piszczek.

Der polnische Nationalspieler war wegen der Beteiligung an einer Spielmanipulation in der Saison 2005/2006 neben der Spielsperre auch zu einer zwölfmonatigen Haftstrafe auf Bewährung und einer Geldbuße von 25.000 Euro verurteilt worden.

dapd

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