Neururer außer Lebensgefahr

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Peter Neururer hat einen Herzinfarkt erlitten

Gelsenkirchen - Trainer Peter Neururer ist nach seinem Herzinfarkt am Samstagnachmittag außer Lebensgefahr. Noch am Montag soll er behutsam aus dem künstlichen Koma geholt werden.

Der 57-Jährige war beim Golfspielen auf der Anlage Haus Leythe in Gelsenkirchen zusammengebrochen und musste noch vor Ort reanimiert werden. Derzeit liegt Neururer auf der Intensivstation des Marienhospitals in Gelsenkirchen-Buer im künstlichen Koma, soll nach SID-Informationen aber noch am Montag behutsam zurückgeholt werden. Sein Herz arbeitet anscheinend wieder selbstständig, die Medikamentendosis ist bereits reduziert worden.

„Sein Herz scheint stabil zu sein, wir können wohl sagen, dass er Glück im Unglück gehabt hat“, sagte auch Dr. Karl-Heinz Bauer, ein enger Freund Neururers, am Montag dem Fachblatt Reviersport: „Wichtig war, dass er in den ersten Stunden nach dem Infarkt gut versorgt worden ist. Alles weitere kann man aber erst sagen, wenn er aus dem künstlichen Koma geholt wird.“

Neururer, der einen doppelten Hinterwandinfarkt erlitten hatte, war umgehend ins Krankenhaus Bergmannsheil und von dort ins Marienhospital zum Herzspezialisten Professor Heinrich Blanke transportiert worden. Im Umfeld Neururers zeigte man sich erschüttert. „Es ist eine harte Geschichte. Man kann sehen, wie schnell alles gehen kann. Für die Familie ist es zweifelsohne eine sehr schwierige Situation, ich hoffe, dass alles gut geht“, sagte Ex-Nationalspieler Klaus Fischer, seit Jahren ein enger Freund und Golfpartner des langjährigen Bundesliga-Trainers.

Neururer hatte in der Vergangenheit unter anderem für Schalke 04, den VfL Bochum, Hannover 96, den 1. FC Saarbrücken, Hertha BSC und den 1. FC Köln als Coach gearbeitet. Zuletzt hatte er bis Oktober 2009 beim Zweitligisten MSV Duisburg auf der Bank gesessen.

sid

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