Pearce als EM-Coach? "Ich mach's sicher nicht"

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Stuart Pearce glaubt nicht, dass er die englische Nationalmannschaft bei der EM betreuen wird.

London - Interims-Teammanager Stuart Pearce glaubt nicht, dass er die englische Fußball-Nationalmannschaft auch bei der EM in Polen und der Ukraine (8. Juni bis 1. Juli) betreuen wird.

„Ich hätte kein Problem damit, die Mannschaft in die EURO zu führen, weil ich als Spieler und Trainer über ausreichend internationale Erfahrung verfüge. Aber der Teammanager wird dann ein anderer sein - mit Sicherheit nicht ich“, sagte Pearce nach dem 2:3 (0:0) der Three Lions in London gegen die Niederlande.

U21-Nationaltrainer Pearce hätte „keinen Bammel“, den Weltmeister von 1966 in die EM-Gruppe mit Frankreich, Schweden und Co-Gastgeber Ukraine zu führen. Er habe die Woche mit dem Team genossen und würde sich freuen, wenn er auch im Sommer noch bei der Mannschaft sein könnte. Aber: „Alles, was ich tue, ist doch, der FA Zeit zu kaufen.“ Der englische Fußball-Verband (FA) sucht weiter nach einem Nachfolger für Fabio Capello, hat aber noch keinen Kandidaten kontaktiert. Als Favorit gilt Harry Redknapp von Tottenham Hotspur.

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Pearce hat sich derweil gegen die Niederlande entschieden, Tottenhams Scott Parker als Nachfolger des abgesetzten John Terry zum Kapitän zu machen - und nicht Steven Gerrard vom FC Liverpool, der als aussichtsreichster Anwärter gehandelt worden war. „Um die Kapitänsfrage wird sehr viel Aufhebens gemacht. Ich hatte einfach ein gutes Gefühl bei ihm und denke, dass er mit der Aufgabe wachsen wird. Aber das war zunächst mal eine einmalige Sache“, sagte Pearce. Ob Parker auch EM-Kapitän wird, wird wohl nicht Pearce entscheiden.

SID

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