Zweitliga-Zusammenfassung

Pauli weiter ohne Sieg - Frankfurt mit Last-Minute-Tor

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Paulis Christopher Avevor (l) im Zweikampf mit dem Berliner Björn Jopek.

Köln - Hertha BSC hat seine Erfolgsserie in der 2. Fußball-Bundesliga fortgesetzt, der FC St. Pauli einen Befreiungsschlag erneut verpasst und der FSV Frankfurt die erste Heimniederlage verhindert.

Während die Berliner mit einem verdienten 3:0 (0:0)-Erfolg im Topspiel gegen 1860 München zumindest vorübergehend einen Aufstiegsplatz eroberten, kam der Kiez-Klub gegen Union Berlin zum Auftakt des 9. Spieltages nicht über ein 2:2 (0:1) hinaus und wartet vor dem Einstieg des neuen Trainers Michael Frontzeck seit fünf Spielen auf einen Sieg.

Der FSV Frankfurt verhinderte mit einem Last-Minute-Treffer beim 1:1 (0: 0) gegen den SC Paderborn die erste Heimniederlage im Jahr 2012. Ein Doppelpack binnen 82 Sekunden von Adrian Ramos (55.) und Änis Ben-Hatira (57.) ebnete den Berlinern (18 Punkte) den Weg zum fünften Saisonsieg. Ben-Hatira stellte in der 77. Minute mit seinem dritten Saisontor den Endstand her.

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Nach der siebten Begegnung in Folge ohne Niederlage schaffte Hertha den Sprung auf Platz zwei. Die Münchner (16) rutschten derweil nach ihrer ersten Saisonschlappe vorerst auf den vierten Rang ab. Vor 32.547 Zuschauern im Olympiastadion war Hertha in einer temporeichen Begegnung die spielbestimmende Mannschaft. „Wir haben das Spiel von der ersten Minute an kontrolliert. Der Sieg ist auch in dieser Höhe verdient“, sagte Hertha-Coach Jos Luhukay. Torsten Mattuschka zerstörte mit seinem Doppelpack (21. und 84.) St. Paulis Hoffnung auf einen Dreier.

Seit fünf Begegnungen warten die Hamburger nun auf ein Erfolgserlebnis, dabei hatten Florian Mohr (48.) und Fin Bartels (69.) die Gastgeber zwischenzeitlich in Führung gebracht. Frontzeck war nicht im Stadion seines neuen Arbeitgebers, der weiter im Tabellenkeller feststeckt. Das St. Pauli-Trainerdreigestirn Thomas Meggle, Mathias Hain und Timo Schultz, das nach der Entlassung von Andre Schubert die Verantwortung übernommen hatte, veränderte die Startformation im Vergleich zum 0:3 bei Jahn Regensburg gleich auf sechs Positionen. So stand um Florian Kringe ein komplett neues Mittelfeld auf dem Platz. St. Pauli spielte mit viel Engagement und Willen, doch der bittere Ausgleich sechs Minuten vor dem Ende riss den Gastgeber aus allen Siegträumen.

Ein verwandelter Handelfmeter von Edmond Kapllani (90.+3) bewahrte Frankfurt vor 3185 Zuschauern am Bornheimer Hang vor der dritten Niederlage in Folge. Philipp Hofmann hatte die Gäste mit seinem vierten Saisontor in Führung gebracht (70.). Nach dem späten Ausgleich hatte Hofmann sogar noch den Siegtreffer auf dem Fuß. Der FSV bleibt vorerst auf Platz sieben, Paderborn ist weiterhin Neunter.

sid

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