Pauli rettet Punkt - Ingolstadt bleibt Schlusslicht

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Ingolstadts Moise Bambara (r.) und Braunschweigs Deniz Dogan kämpfen um den Ball.

München - St. Pauli rettet gegen Paderbon einen Punkt. Ingolstadt patzt gegen Braunschweig. Und Union Berlin gewinnt das Ost-Derby gegen Cottbus. Die Zweitliga-Spiele vom Freitag:

Der FC St. Pauli kommt auf seiner Aufstiegs-Tour nur mit kleinen Schritten voran. Zum Auftakt des 17. Spieltages in der 2. Fußball-Bundesliga fuhren die Kiezkicker am Freitag beim 1:1 (0:1) gegen das Überraschungsteam vom SC Paderborn lediglich einen Zähler ein. Immerhin rettete Fabian Boll den Hamburgern in der Nachspielzeit noch das Remis. Union Berlin behielt beim 1:0 (1:0) im Ost-Derby gegen Energie Cottbus die Oberhand. Das Schlusslicht FC Ingolstadt hat auch unter seinem neuen Trainer Tomas Oral den letzten Platz sicher: Die Oberbayern unterlagen Eintracht Braunschweig 0:1 (0:1) und kassierten schon ihre elfte Saisonpleite.

Das Duell des bisherigen Dritten (St. Pauli) gegen den Fünften (Paderborn) entwickelte sich rasch zu einer eher zähen Nummer. Erst Torjäger Nick Proschwitz sorgte mit einem Knaller aus vollem Lauf in der 45. Spielminute für ein Ausrufezeichen und die ostwestfälische Führung. Der Senkrechtstarter übernahm dank seines zehnten Saisontreffers sogar die Führung in der Torschützenliste.

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Kurz vor Schluss verpasste Paderborns Sören Brandy (70.) die Entscheidung. Pauli kam kaum einmal über ordentliche Ansätze hinaus und blieb im gegnerischen Strafraum lange harmlos - bis Boll (90./+3) nach einem Freistoß noch das 1:1 gelang. “Wenn man den Spielverlauf sieht, dann hätten wir den Sieg verdient gehabt“, meinte Proschwitz im Anschluss. “Aber mit dem Punkt geht die Welt auch nicht unter.“

Im hitzigen Berlin-Brandenburg-Derby zeigte sich Union nervenstark - und der Brasilianer Silvio treffsicher. Nach einer Ecke nutzte der Stürmer einen Abpraller zur Führung (10.) für die auf viel Ballbesitz bedachten Berliner. Bei den eigentlich auswärtsstarken Gäste vergab Christian Müller nach 25 Minuten die große Ausgleichschance, als er im Eins-gegen-Eins an Union-Keeper Jan Glinker scheiterte. Pech hatten danach auch Berlins Christopher Quiring (55.) und Energie-Profi Daniel Adlung (66.), die jeweils die Latte trafen.

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In seiner dritten Partie auf der Ingolstädter Bank lief erneut vieles gegen den neuen Trainer Tomas Oral. Wieder mal ließ der Tabellenletzte die erhoffte Zielstrebigkeit vermissen, hinten unterstrich Ingolstadt seine Zweitliga-Untauglichkeit. Das 0:1 von Dominick Kumbela (44.) nach einem Abwehr-Blackout war schon der 38. Ingolstädter Gegentreffer - der schlechteste Wert in der Liga. In einem Spiel auf mäßigem Niveau profitierte der Deutsch-Kongolese von einem Abstimmungsfehler von Torwart Ramazan Özcan und David Pisot. Nach der Pause verwaltete die Eintracht souverän den Auswärtssieg.

dpa

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