Paris Saint-Germain: Scheichs wollen Prinzenpark abreißen

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So sollen die Fans von Paris Saint-Germain bald in einem anderen Stadion jubeln. Zumindest wenn es nach dem Eigentümer Nasser Al-Khelaifi geht.

Paris - Nach der knapp verpassten Meisterschaft wollen die katarischen Besitzer des französischen Fußball-Erstligisten Paris Saint-Germain buchstäblich keinen Stein auf dem anderen lassen.

Wie PSG-Präsident Nasser Al-Khelaifi der französischen Nachrichtenagentur AFP sagte, plane man einen Stadion-Neubau und wolle dafür den alt-ehrwürdigen Prinzenpark abreißen.

„Natürlich haben wir große Pläne. Wir wollen ein größeres Stadion. Wir träumen von einer Arena mit 60.000 Plätzen auf derselben Anlage (wie der Parc des Princes, d. Red.). Das ist unsere erste Option. Wenn das nicht möglich ist, wollen wir den Prinzenpark modernisieren und auf 50.000 Plätze ausbauen“, sagte Al-Khelaifi: „Aber 60.000 Plätze sind kein Problem. Man muss das Stadion abreißen. Paris ist die Hauptstadt. Sie verdient ein größeres Stadion.“

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Al-Khelaifi schloss allerdings auch einen Umzug ins Stade de France in Saint-Denis, einem Pariser Vorort, nicht aus. Der Prinzenpark im Südwesten der Metropole ist seit 1973 Heimstätte des Vereins und bietet Platz für knapp 49.000 Zuschauer.

PSG war im vergangenen Jahr von einem Konsortium unter dem Vorsitz von Al-Khelaifi gekauft worden. Seitdem rüsten die Scheichs den zweimaligen Meister auf und investierten mehr als 100 Millionen Euro in Transfers. Am Sonntag hatte der Hauptstadt-Klub HSC Montpellier in der Ligue 1 knapp den Vortritt lassen müssen, schaffte aber als Vizemeister den Einzug in die Champions League.

sid

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