Papst: Wie der Fußball Menschen hilft

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Papst Benedikt XVI.

Rom - Vor Beginn der Fußball-Europameisterschaft hat der Papst in einem Brief an die polnischen Bischöfe die soziale Verantwortung des Sports hervorgehoben.

Den Fußball bezeichnete Benedikt XVI. als eine „Schule für die Achtung vor anderen, auch vor sportlichen Gegnern, sowie für das persönliche Opfer zum Wohl der Gruppe“. Beim Sport könnten die Talente jedes Spielers wahrgenommen werden, heißt es in dem an den Präsidenten der polnischen Bischofskonferenz, Jozef Michalik, adressierten Brief. „Fußball hilft, sich über die Logik des Individualismus und Egoismus, die oft das menschliche Miteinander prägen, zu einer Logik der Brüderlichkeit und Liebe zu erheben, die es erlaubt, auf jeder Ebene eine Gemeinschaft aufzubauen, die das Wohlergehen all ihrer Mitglieder fördert“, schrieb der Papst. Benedikt XVI. betonte, er bete für Seelsorger, freiwillige Helfer, Spieler, Fans und die EM-Organisatoren.

sid

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