Zweite Liga: Kein Sieger in drei Spielen

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Ingolstadts Florian Heller (r) und Marco Stiepermann aus Aachen kämpfen um den Ball.

München - Der SC Paderborn hat in der 2. Fußball-Bundesliga eine große Chance verpasst. In drei Partien gab es am Ostersonntag keinen Sieger.   

Der SC Paderborn hat im Kampf um den Relegationsplatz in der 2. Fußball-Bundesliga eine große Chance verpasst. Nach den Punktverlusten der Konkurrenz kam die Mannschaft von Trainer Roger Schmidt trotz 25-minütiger Überzahl gegen 1860 München in ihrem fünften Spiel nacheinander ohne Sieg nicht über ein 2:2 (0:1) hinaus und hat damit auf Rang fünf zwei Punkte Rückstand auf den Tabellendritten Fortuna Düsseldorf. Im Tabellenkeller punktete Schlusslicht Alemannia Aachen nach fünf Pleiten in Serie und der Entlassung von Trainer Friedhelm Funkel im ersten Spiel unter dem neuen Cheftrainer Ralf Aussem durch ein 3:3 (2:1) beim FC Ingolstadt. Durch Aachens Remis behauptete der Karlsruher SC mit einem 0:0 beim VfL Bochum den Relegationsrang im Keller.

In Paderborn ging München durch Djordje Rakic (27.) und Kevin Volland (72.) zweimal in Führung, doch Nick Proschwitz (66. /Foulelfmeter) und Enis Alushi (85.) glichen in Überzahl jeweils aus. Löwen-Abwehrspieler Kai Bülow hatte nach einer Notbremse die Rote Karte gesehen (65.).

In Ingolstadt verpasste Aachen trotz eines Doppelpacks von Marco Stiepermann zu Aussems Einstand als Cheftrainer einen Sieg. Seyi Olajengbesi (44.) traf neben neben dem Doppeltorschützen (13./53.) für die Aachener. Stiepermann, Leihspieler vom deutschen Meister Borussia Dortmund, sorgte mit einem kuriosen Eigentor (41.) auch noch für den zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich. Die Gastgeber kamen durch Stefan Leitl nach einem umstrittenen Foulelfmeter zum 2:3 (75. ). Den Ausgleich erzielte Manuel Schäffler (90.).

Karlsruhe blieb durch das Remis beim Tabellenzehnten Bochum unter seinem neuen Trainer Markus Kauczinski weiter ungeschlagen. Allerdings dominierten die Gastgeber vor 10.311 Zuschauern das schwache Spiel und hatten gegen zunächst extrem defensiv eingestellte Karlsruher auch die eine oder andere hochkarätige Chance. Nach der Pause versuchten es die Gäste mit mehr Offensivkraft, schafften aber auch nicht den entscheidenden Treffer.

sid

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