Paderborn siegt im Westfalenderby

SCP schickt Bochum mit Klatsche nach Hause

+
Für Bochum gab es in Paderborn nichts zu holen.

Paderborn - Der SC Paderborn hat den VfL Bochum im Westfalenderby der 2. Bundesliga deklassiert und sich an die Tabellenspitze geschossen.

 Die Mannschaft von Trainer Stephan Schmidt setzte sich mit 4:0 (2:0) gegen den VfL durch und löste damit an der Spitze Energie Cottbus aufgrund des besseren Tordifferenz ab, nachdem sie zum Saisonauftakt beim 2:2 in Berlin gegen Bundesliga-Absteiger Hertha BSC einen Achtungserfolg erzielt hatte. Der überragende Mario Vrancic (24., 50.), Alban Meha (40.) und Deniz Yilmaz (82.) sorgten für die erste Saison-Niederlage der Bochumer, die dadurch den Sprung auf den ersten Platz verpassten.

„Wir haben in der Vorbereitung sehr gut gearbeitetm, das macht sich bemerkbar. Natürlich haben wir viel Qualität verloren, aber auch viel Potenzial dazu bekommen. Die Mannschaft ist gefestigt und hat eine gute Zukunft“, sagte anschließend ein zufriedener SCP-Kapitän Markus Krösche bei Sky. Bochums Kapitän Andreas Luthe war dagegen bedient: „Das ist ein gebrauchter Tag. Wir hatten uns viel vorgenommen, und dann werden wir so weggespielt. Das ist schade.“

Frühes 3:0 ebtscheidet Partie

Vor 10.763 Zuschauern bestimmten zunächst die Gäste das Geschehen und hatten durch Zlatjko Dedic in der 13. Minute auch eine gute Gelegenheit. Danach legte der SCP aber den Respekt vor den Bochumern ab und erspielte sich seinerseits gute Gelegenheiten. Nachdem Vrancic bereits in der 22. Minute mit einem Schuss Pech hatte, gelang dem Neuzugang von Borussia Dortmund 120 Sekunden später nach einem schönen Solo die verdiente Führung für Paderborn.

Meha, der bereits in Berlin per Foulelfmeter getroffen hatte, baute noch vor der Pause mit einem direkt verwandelten Freistoß die Führung der Gastgeber aus. Nach dem Seitenwechsel gelang Vrancic mit einem traumhaften Heber frühzeitig das 3:0, wodurch die Begegnung entschieden war. Bochum hatte dem engagierten Spiel der Paderborner nichts mehr entgegenzusetzen und ergab sich in sein Schicksal. Yilmaz sorgte dann für den Schlusspunkt.

sid

DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN

Kommentare