Mourinho soll sauer sein

Özil: Zoff wegen heißem Transfer-Gerücht?

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Mesut Özil

Manchester - Real-Star Mesut Özil ist beim Spiel gegen ManCity auf der Bank gesessen. Nun gibt es Spekulationen über Zoff mit José Mourinho - als Folge eines heißen Transfergerüchts. "Mou" soll auch aus anderem Grund toben.

Mesut Özils Freund ist der Ball - und von dem war er am Mittwoch getrennt. Denn das Spiel von Real Madrid bei Manchester City (1:1) erlebte er von der Bank aus. Rotation? Das Unentschieden reichte den Königlichen, um den Einzug ins Achtelfinale perfekt zu machen. Trainer José Mourinho mangelt es nicht an hochwertigen Alternativen.

Doch nun gibt es deutlich spannendere Erklärungsversuche dafür, warum Özil die Bank drückte. Wie die Bild unter Berufung auf spanische Medien berichtet, rankt sich ein Transfer-Gerücht um den 24-Jährigen. Über einen Berater soll Özil eine Offerte von Manchester City erhalten haben - ausgerechnet vom Champions-League-Gegner! Dank scheichlicher Unterstützung zählen die Citizens zu den wenigen Klubs der Welt, die es sich theoretisch leisten könnten, Özil aus seinem bis 2016 laufenden Vertrag herauszukaufen.

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Mourinho soll das Buhlen von City zu Ohren gekommen sein - und er soll wenig erfreut reagiert haben. Gab es wrklich einen Zwist zwischen dem Star-Trainer und dem Mittelfeld-Zauberer? Spanische Medien lieben solche Geschichten - egal, wie hoch der Wahrheitsgehalt ist. Vielleicht ist ja am Samstagabend schon wieder alles gut. Dann tritt Real bei Betis Sevilla an. Mit einem ausgeruhten Özil?

Wegen des enttäuschenden Saisonstarts von Real Madrid soll Mourinho nach einem Pressebericht zudem tiefgreifende Änderungen gefordert haben. Wie die Zeitung El País am Freitag berichtete, verlangte der Portugiese von Clubchef Florentino Pérez, das Team mit Transfers gründlich umzukrempeln. Kritiker des Trainers wie die Nationalspieler Iker Casillas oder Sergio Ramos müssten bestraft werden. Außerdem verlangte "Mou" die Einstellung eines Vereinssprechers, der dem Trainer in der Öffentlichkeit Rückendeckung geben solle. Nach Informationen der Zeitung lehnte Pérez die Forderungen ab.

al/dpa

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