Noch kein Urteil im Torwartstreit

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Im Clinch: Tim Wiese (links) und Jens Lehmann

München - Der Gerichtsstreit zwischen Jens Lehmann und Tim Wiese geht weiter. Der Richter am Landgericht machte den beiden Streithähnen aber einen Vorschlag.

Der Streit zwischen Jens Lehmann und Tim Wiese wird womöglich außergerichtlich beendet. Der Richter am Landgericht München II machte bei der Verhandlung am Donnerstag den Anwälten der

beiden Hauptbeteiligten einen Vergleichsvorschlag. Dies teilte eine Gerichtssprecherin mit, ohne Details zu nennen. Der frühere Fußball-Nationaltorwart Lehmann hat Werder Bremens Keeper Wiese wegen angeblich schwerwiegender Verletzung seines Persönlichkeitsrechts auf 20 000 Euro Schmerzensgeld verklagt. Sollten Lehmann und Wiese bis zum 28. Juli dem Vorschlag zustimmen, ist das Verfahren beendet. Wenn sich die Parteien nicht einigen, wird das Gericht im August oder September eine Entscheidung bekanntgeben. Die Verhandlung vor der 8. Zivilkammer des Landgerichts München II fand ohne Lehmann und Wiese statt. Auf ihren Antrag hin waren beide von der Pflicht des persönlichens Erscheinen entbunden worden.

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Auslöser des Verfahrens ist ein in den Medien geführter Streit der beiden Fußball-Profis. Lehmann hatte Wiese nach dem Champions-League-Spiel der Bremer am 14. September 2010 gegen Tottenham Hotspur (2:2) im Fernsehen kritisiert. Wiese wurde daraufhin in der “Bild“ mit den Worten zitiert: “Der Lehmann soll in die Muppet-Show gehen. Der Mann gehört auf die Couch. Vielleicht wird ihm da geholfen. Einweisen - am besten in die Geschlossene!“ 

dpa

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