Löw nimmt Mourinho in Schutz

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Jogi Löw.

Freiburg - Auch die kurzfristigen Absagen von Mesut Özil und Sami Khedira für das erste Trainingslager der deutschen Fußball-Nationalmannschaft haben den Optimismus von Joachim Löw nicht gebremst.

 „Mich kann nichts mehr überraschen, wirklich nichts“, sagte der Bundestrainer vor dem Abflug eines Teils seiner EM-Kandidaten nach Sardinien. „Ich bin auf alle Eventualitäten eingestellt“, betonte Löw, der zunächst nur elf seiner Auserwählten beim Treffpunkt am Freitag am Flughafen in Frankfurt (Main) begrüßen konnte. Alle anderen für die EM-Endrunde vom 8. Juni bis 1. Juli berufenen Akteure haben noch Spielverpflichtungen mit ihren Clubs.

Özil und Khedira werden wie die Spieler des FC Bayern erst im zweiten Trainingscamp in Frankreich zum Team stoßen. „Die Spieler haben mich angerufen, dass sie kurzfristig nach Kuwait fliegen sollen, da Real ein Freundschaftsspiel abgemacht hat“, berichtete Löw, der selbst noch einmal Kontakt mit Madrids Coach José Mourinho hatte. „Er hat gesagt, er könne auf jeden Spieler verzichten bei einem Freundschaftsspiel“, berichtete Löw: „Aber das ist Sache des Vereins.“

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Löw selbst gehörte am Freitag auch nicht zum DFB-Tross, der mit einem Sonderflieger in Richtung Sardinien aufbrach. Der Bundestrainer schaut sich am Samstag in Berlin live das DFB-Pokalfinale zwischen Bayern München und Borussia Dortmund an, in dem gleich 13 seiner EM-Kandidaten aufeinandertreffen. Dafür hatten einige Nationalspieler wie Lukas Podolski ihre Frauen und Kinder mit an Bord, die bis zum 18. Mai mit an der sardinischen Smaragdküste dabei sind.

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