Niersbach verzichtet auf viel Geld

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Wolfgang Niersbach

Köln - Der künftige DFB-Präsident Wolfgang Niersbach verzichtet in seinem neuen Amt anscheinend auf sehr viel Geld.

Als hauptamtlicher Generalsekretär des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) erhält Niersbach nach Informationen der Sport Bild rund 300. 000 Euro brutto im Jahr. Nach seiner Wahl zum Nachfolger von DFB-Boss Theo Zwanziger auf dem Außerordentlichen Bundestag am 2. März in Frankfurt/Main muss er laut Statuten ehrenamtlich arbeiten.

„Der Wechsel vom Haupt- ins Ehrenamt stellt einen großen finanziellen Verlust für Wolfgang Niersbach dar. Da dieser Wechsel im Interesse des Verbandes stattfindet, gab es in unseren Gremien zum Teil auch die Meinung, dass dieser Nachteil ausgeglichen werden sollte“, sagte DFB-Personaldirektor Stefan Hans.

Der Verband hatte zuletzt ein Rechtsgutachten in Auftrag gegeben, um zu prüfen, ob Niersbach Anspruch auf eine Abfindung hat. Das DFB-Rechtsgutachten stützt den Abfindungs-Anspruch. Doch Niersbach verzichtet laut Hans auf eine Abfindung in Höhe von 300. 000 Euro und wird nur das übliche Präsidenten-Gehalt von monatlich rund 6000 Euro brutto erhalten.

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„Es wird keinerlei Sonderzahlungen geben. Niersbach erhält nach seiner Wahl die übliche, angemessene Aufwandsentschädigung, wie sie auch Theo Zwanziger bekommen hat. Eine Erhöhung wird es nicht geben“, sagte Hans.

Unterdessen wird der scheidende DFB-Boss Zwanziger nicht wie seine Vorgänger Egidius Braun oder Gerhard Mayer-Vorfelder Ehrenpäsident des Verbandes. Nach Informationen des Sport-Informations-Dienst (SID) wird Zwanziger freiwillig auf den Ehrentitel verzichten.

sid

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