2. Liga

Neururers 2. Sieg - Regensburg vor Abstieg

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Zlatko Dedic (li.) vom VfL Bochum erzielt mit einem Elfmeter das Tor zum 1:0 gegen Torwart Philipp Tschauner vom FC St. Pauli.

München - Trainer-Rückkehrer Peter Neururer hat mit seinem VfL Bochum den nächsten großen Schritt zum Verbleib in der 2. Bundesliga vollbracht. Dagegen ist der Abstieg von Jahn Regensburg wohl besiegelt.

Der VfR Aalen besiegte Union Berlin.

Perfektes Heimdebüt von Peter Neururer: Mit dem zweiten Sieg im zweiten Spiel hat der Trainer-Rückkehrer mit dem VfL Bochum den nächsten großen Schritt zum Verbleib in der 2. Fußball-Bundesliga vollbracht. Zum Auftakt des 30. Spieltages bezwang der Revier-Club am Freitag den FC St. Pauli mit 3:0 (2:0) und verbuchte damit drei weitere Punkte gegen den Abstieg.

Wohl kaum noch zu retten ist Schlusslicht Jahn Regensburg, das gegen den FC Ingolstadt mit 1:2 (1:2) verlor. Der VfR Aalen sorgte beim 3:0 (2:0) gegen Union Berlin für ein sportliches Lebenszeichen. Ganz oben können am fünftletzten Spieltag Spitzenreiter Hertha BSC und Eintracht Braunschweig bereits den Aufstieg klar machen.

„Hier ist möglich, dass man zusammenhält“, freute sich Neururer im TV-Sender Sky angesichts seines von 26 072 Fans begleiteten Heimdebüts. Und die nach dem Auswärtssieg in Cottbus entfachte Aufbruchstimmung bekam neue Nahrung: Zlatko Dedic verwandelte einen Foulelfmeter sicher zur umjubelten Führung (25. Minute), wenig später legte er bei einem Konter nach (37.). In der intensiven Partie sorgte Yusuke Tasaka für die Entscheidung (70.) - und für Riesen-Jubel bei Neururer.

Dagegen gehen die Zweitliga-Lichter in Regensburg aus. Die Oberpfälzer hatten auch im Derby gegen Ingolstadt das Nachsehen und sind nach der zehnten Heimniederlage so gut wie abgestiegen. Ümit Korkmaz brachte die Gäste früh (7.) in Führung. Zwar glich Francky Sembolo für die Hausherren aus (22.), Florian Heller sorgte aber für erneuten Jubel bei den Gästen (29.). Während Regensburg wohl zurück in die Drittklassigkeit muss, kann Ingolstadt noch auf einen einstelligen Tabellenplatz am Saisonende hoffen.

Sportlich hat der VfR Aalen mit dem Abstieg nichts zu tun, finanziell muss der Neuling mächtig bangen. Bis zum 23. Mai muss im Lizenzierungsverfahren der Deutschen Fußball Liga (DFL) eine Bürgschaft über sechs Millionen Euro her. Da war der Sieg leider nicht mehr als ein kleiner Lichtblick: Tim Kister (2.) war zunächst per Kopf erfolgreich, Takuma Abe erhöhte aus 15 Metern (35.). Robert Lechleiter traf zum Endstand (72.).

dpa

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