Neururer denkt ans Aufhören

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Peter Neururer hatte vor vier Monaten einen Herzinfarkt erlitten.

Essen - Der vereinslose Trainer Peter Neururer denkt über ein baldiges Ende seiner Karriere nach. Der Grund sei allerdings weder Lustlosigkeit noch sein im Juni erlittener Herzinfarkt.

„Wenn in dieser Saison aus Bundesliga oder 2. Bundesliga kein Angebot mehr kommt, werde ich nicht mehr als Trainer oder Sportdirektor arbeiten“, sagte der 57-Jährige im Rahmen der Vorstellung seiner Biografie „Peter Neururer - aus dem Leben eines Bundesliga-Trainers“ am Donnerstag in Essen. Der Grund sei weder Lustlosigkeit noch sein im Juni erlittener Herzinfarkt.

„Ich wäre dann über drei Jahre nicht mehr dabei und wäre einfach zu weit weg vom aktiven Geschäft. Ich bin noch heiß, aber auch in der glücklichen Lage, nicht alles unterschreiben zu müssen“, sagte der langjährige Bundesligatrainer. Für drei seiner früheren Vereine, würde er auch nach dieser selbst gesetzten Frist eine Ausnahme machen: „Das sind der 1. FC Köln, der VfL Bochum und Schalke 04.“

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Neururer war am 9. Juni beim Golfspielen nach einem Herzinfarkt in Gelsenkirchen zusammengebrochen, musste noch vor Ort reanimiert werden und lag anschließend für mehrere Tage im künstlichen Koma. Mittlerweile fühle er sich jedoch „fitter als je zuvor.“ Der Trainer hatte in der Vergangenheit auch für Hannover 96, den 1. FC Saarbrücken und Hertha BSC gearbeitet. Zuletzt saß er bis Oktober 2009 beim Zweitligisten MSV Duisburg auf der Bank.

sid

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