Nani für Deutschland-Spiel fit

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ManU-Star Nani ist rechtzeitig fit geworden und kann gegen Deutschland auflaufen.

Warschau/Kiew - Portugal zum Auftakt, dann die Niederlande und zum Abschluss gegen Dänemark. Was geht vor bei den deutschen Gruppengegnern. Die News aus den Quartieren der Teams.

PORTUGAL: Am Donnerstag gab es gute Nachrichten: Offensivspieler Nani hat seine während der Generalprobe gegen die Türkei (1:3) erlittene Verletzung am rechten Sprunggelenk auskuriert und steht Trainer Paulo Bento am Samstag in Lwiw gegen die DFB-Elf zur Verfügung. Der Profi von Manchester United hat das Training am Donnerstag in Opalenica problemlos absolviert.

Torhüter Eduardo (Benfica Lissabon) sprach mit Blick auf die Begegnung mit Deutschland von einem „schwierigen Spiel. Aber wir sind ganz gelassen, bereit und gierig.“ Die Portugiesen sollten die Mannschaft, die nach einer schwachen Vorbereitung in der Kritik steht, nicht verteufeln, „ehe sie nicht das Ergebnis (des Spiels gegen Deutschland, d.Red.) kennen“.

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NIEDERLANDE: Der ehemalige Bundesligaprofi Joris Mathijsen muss auf das EM-Auftaktspiel gegen Dänemark verzichten - es droht sogar das Aus für die Endrunde. Bondscoach Bert van Marwijk erklärte am Mittwoch nach dem Training, er befürchte, den Verteidiger noch vor Turnierstart nach Hause schicken zu müssen. Mathijsen hatte vor elf Tagen beim Länderspiel gegen Bulgarien eine Oberschenkelzerrung erlitten und ist noch nicht einsetzbar.

Zudem gab es Aufregung um einen Vorfall beim Training am Mittwoch. Die niederländische Tageszeitung De Telegraaf hatte geschrieben, dass während des Aufwärmens einige dunkelhäutige Spieler des Vize-Weltmeisters von wenigen Zuschauern unter den 25. 000 Fans im Krakauer Stadion mit Affenlauten verunglimpft worden seien. Die UEFA dementierte umgehend und erklärte, dass Beobachter vor Ort und Mitglieder der niederländischen Delegation befragt worden seien, die den beschriebenen Vorfall nicht bestätigten.

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DÄNEMARK: Kapitän Daniel Agger hat kurz vor dem Auftaktspiel des Europameisters von 1992 am Samstag gegen die Niederlande in Charkow Ärger mit einer Wettfirma. Agger (27) will die damalige Muttergesellschaft (MTG) des Unternehmens (Bet24) verklagen, weil sie in der Weihnachtszeit einen Reklame-Spot verbreitete, der den Profi des englischen Traditionsklubs FC Liverpool zeigte.

„Wenn sie mich vorher gefragt hätten, hätte ich's sicher erlaubt. Aber das haben sie ja nicht getan. Ich finde es arrogant und frech, mich als Blickfang für eine Wettfirma zu benutzen, mit der ich keinen Kontakt habe. Deshalb gehe ich mit Liverpool vor Gericht“, sagte Agger im EM-Trainingslager der Dänen in Kolobrzeg/Polen der dänischen Tageszeitung Berlingske Tidende.

Agger betonte, dass er vieles hinnehme, „aber eben nicht alles. Und das sage ich dann auch. Wenn jemand die Grenze überschreitet, soll er das auch wissen. So war ich immer - nicht nur im Umgang mit den Medien, sondern generell. So lebe ich, so bin ich geboren und aufgewachsen.“

SID

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