Neuer Zwei-Jahres-Vertrag: Beckham bleibt in LA

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David Beckham bleibt für zwei weitere Jahre in L.A.

Los Angeles/Boston - David Beckham hat sich endgültig gegen eine Europa-Rückkehr entschieden und setzt seine Fußball-Karriere bei Los Angeles Galaxy fort.

Wie der Verein aus der Major League Soccer (MLS) am Mittwoch (Ortszeit) mitteilte, unterschrieb der englische Superstar für zwei weitere Jahre bei den Kaliforniern. “Es war eine wichtige Entscheidung für mich. Ich hatte viele Angebote von Clubs aus der ganzen Welt. Aber ich brenne immer noch darauf, in Amerika zu spielen und mit Galaxy Titel zu gewinnen“, sagte Beckham in der Vereinsmitteilung.

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Der 36-Jährige war im Juli 2007 von Real Madrid nach Los Angeles gewechselt und hatte mit dem US-Club im November durch einen 1:0-Finalsieg gegen Houston Dynamo seine erste MLS-Meisterschaft gewonnen. Nachdem sein Fünfjahresvertrag am 31. Dezember endete, wurde Beckham unter anderem mit Paris St. Germain in Verbindung gebracht. Der mit viel Geld aus Katar alimentierte Club aus Paris hatte ihm einen Kontrakt über anderthalb Jahre für 17,9 Millionen Dollar angeboten, den Beckham jedoch abgelehnt hatte.

“Ich habe mit eigenen Augen gesehen, wie populär der Fußball in den USA jetzt ist und ich fühle mich nach wie vor verpflichtet, das noch zu verstärken“, sagte Beckham. Sein Manager Simon Fuller betonte, es sei seit dem Wechsel von Real Madrid von Anfang an geplant gewesen, längerfristig in den USA zu bleiben.

“Ich bin begeistert, dass David sich entschieden hat, zurückzukommen“, betonte Galaxy-Trainer Bruce Arena. “Meiner Meinung nach war er einer der besten MLS-Spieler der vergangenen Saison. Ohne ihn hätten wir nicht Meister werden können“, so Arena weiter. Er freue sich auf den Versuch, den Erfolg des vergangenen Jahres noch einmal mit Beckham im Galaxy-Trikot zu wiederholen.

Arena und Beckham hätten den Deal am Dienstagabend gemeinsam in einem Steak House in Beverly Hills gefeiert, berichtete die Tageszeitung LA Times. Dort habe sich der britische Fußballstar offensichtlich sehr wohlgefühlt: “Beckham kann in London oder Paris nicht ausgehen ohne von Paparazzi gejagt zu werden. Doch an diesem Abend war er noch nicht einmal der größte Name im Restaurant“, schreibt die Zeitung. Ein paar Tische weiter saß nämlich Hollywood-Star Tom Cruise.

dpa

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