Eusebio erneut in Klinik - Fußballverbot

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Eusebio geht es besser

Posen - Portugals Fußball-Legende Eusebio bereitet seiner Familie, seinen Freunden und Fans große Sorgen. Kurz nach seiner Entlassung kam er wieder ins Krankenhaus.

Fußballverbot für Eusebio: Die portugiesische Fußball-Ikone durfte sich das EM-Halbfinale zwischen Portugal und Titelverteidiger Spanien am Mittwochabend nicht einmal im Fernsehen anschauen. Der 70-Jährige war am Mittwochmorgen zwar aus dem Krankenhaus im polnischen Posen entlassen und mit einem von der UEFA gecharterten Flugzeug für Krankentransporte in seine Heimat gebracht worden, doch nach der Landung wurde er sofort in eine Klinik in Lissabon eingeliefert.

„Eusebio ist ein wenig müde, aber in einem stabilen Zustand. Wir werten die Untersuchungsergebnisse aus Polen aus. Und wir werden nicht zulassen, dass er das Spiel sehen wird“, sagte Klinikdirektor Jose Roquette.

Der WM-Torschützenkönig von 1966 wollte nach der Landung sofort zu seinem Haus fahren. Doch nach einem Gespräch mit seiner Familie ließ er sich davon überzeugen, sich erneut uns Krankenhaus zu begeben. Ursprünglich wollte der „schwarze Panther“ das Halbfinale am Bildschirm verfolgen.

Eusebio war am Samstag in das Krankenhaus eingeliefert worden, nachdem er im Quartier des EM-Halbfinalisten in Opalenica über Unwohlsein geklagt hatte. In dem Hospital ergab eine kardiologische Untersuchung nach Angaben des Teamarztes „leichte Schwankungen“, aber keinen ernsthaften Befund. Das EM-Viertelfinale gegen Tschechien (1:0) hatte er noch im Warschauer Nationalstadion verfolgt.

sid

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