Neid mit Personalsorgen vor Frankreich-Spiel

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Hinter dem Einsatz von Linda Bresonik steht wegen eines Magen-Darm-Virus ein Fragezeichen.

Düsseldorf - DFB-Bundestrainerin Silvia Neid bang vor dem letzten Gruppenspiel gegen Frankreich um den Einsatz zweier Spielerinnen. Mit einem Sieg würden die deutschen Damen als Gruppensieger ins Viertelfinale einziehen.

Der Einsatz der deutschen Fußball-Nationalspielerin Melanie Behringer im letzten WM-Vorrundenspiel am Dienstag (20.45 Uhr/ZDF) gegen Frankreich ist weiter offen. Die Mittelfeldspielerin konnte wegen ihrer Außenbanddehnung am rechten Sprunggelenk bislang nur Laufeinheiten absolvieren. „Mel kann laufen, hat aber noch Schmerzen. Sie macht heute Lauftraining, dann schauen wir mal“, sagte Co-Trainerin Ulrike Ballweg am Sonntag bei der Pressekonferenz im WM-Quartier in Düsseldorf. Die Blessur hatte Behringer, die in beiden WM-Partien in der Startelf stand, am Donnerstag im Spiel gegen Nigeria (1:0) erlitten.

Linda Bresonik musste dagegen am Sonntag komplett auf Training verzichten, da die Außenverteidigerin von einem Magen-Darm-Virus geplagt wird. „Der muss langsam abklingen, daher werden wir sie noch nicht wieder ins Training einbauen“, sagte Ballweg. Dagegen meldete sich Martina Müller wieder fit. Die Stürmerin ist nach überstandener Oberschenkelzerrung ins Mannschaftstraining zurückgekehrt.

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Sonst sei die Verletzungssituation im deutschen Lager trotz der harten Gangart der Nigerianerinnen nicht besorgniserregend: „Einige Spielerinnen haben große Hämatome und Striemen davongetragen, aber die werden gepflegt. Das ist nichts, was behindert.“

Die Weltmeisterinnen sind bereits für das WM-Viertelfinale qualifiziert und kämpfen zum Abschluss der Vorrunde um den Sieg in der Gruppe A.

Der Einsatz von Rekordnationalspielerin Birgit Prinz im letzten WM-Vorrundenspiel der deutschen Fußball-Frauen gegen Frankreich in Mönchengladbach ist hingegen weiter offen. “Wir sind in der Entscheidungsfindung“, sagte Assistenztrainerin Ulrike Ballweg zwei Tage vor der Partie um den Gruppensieg. “Da sind alle Überlegungen möglich, wir machen uns über alles einen Kopf.“

sid/dpa

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