HSV mit negativer Geschäftsbilanz

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Der HSV machte im Geschäftsjahr 2010/2011 einen Verlust von 4,87 Millionen Euro.

Hamburg - Der Hamburger SV schreibt seit 2003 erstmals rote Zahlen. Wer die Schuld dieser finanziellen Misere trägt:

Wie der Radiosender 90,3 und die Tageszeitung “Die Welt“ am Freitag berichteten, hat der Fußball-Bundesligist für das Geschäftsjahr 2010/2011 einen Verlust von 4,87 Millionen Euro ausgewiesen. “Sportliches und wirtschaftliches Ergebnis des Vereins sind enttäuschend ausgefallen“, sagte Ernst-Otto Rieckhoff, Vorsitzender des HSV-Aufsichtsrates. Die Bilanz wurde den Vereinsmitgliedern in diesen Tagen zugeschickt.

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Für das Defizit verantwortlich gemacht wird das frühere Führungsduo Bernd Hoffmann und Katja Kraus. Im Vorfeld hat der Aufsichtsrat beide zu ungeklärten Vorgängen und vermissten Unterlagen in ihrer Amtszeit befragt. Daraufhin seien laut Kontrollgremium aber unzureichende Antworten gekommen. Unter anderem geht es um das geplatzte Engagement von DFB-Chefscout Urs Siegenthaler als Sportdirektor beim HSV.

Bei der Mitgliederversammlung am 15. Januar werden deshalb kritische Diskussionen erwartet. Den ehemaligen Vorstandsmitgliedern Hoffmann und Kraus könnte die Entlastung für das vergangene Geschäftsjahr verweigert werden.

dpa

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