Köln-Hools "besuchen" Geromel zu Hause

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Betrunkene Anhänger des Fußball-Bundesligisten 1. FC Köln hatten nach der Niederlage gegen Bayern München (1:4) offenbar Redebedarf mit einem FC-Profi.

Köln - Betrunkene Anhänger des Fußball-Bundesligisten 1. FC Köln hatten nach der Niederlage gegen Bayern München (1:4) offenbar Redebedarf mit einem FC-Profi.

 Die Fans suchten in der Nacht zum Sonntag die Wohnung eines FC-Spielers auf und klingelten an der Tür, um den Kicker zur Rede zu stellen. Das bestätigte die Kölner Polizei am Sonntag, ohne Namen zu nennen. Nach SID-Informationen handelt es sich dabei um Kapitän Pedro Geromel. Drohungen oder körperliche Übergriffe blieben aber aus.

Nach den Krawallen im Stadion berichtet die Polizei in einer vorläufigen Bilanz von drei leicht verletzten Beamten und etwa 20 Randalierern, die Augenreizungen davon trugen. Kurz vor dem Ende der Begegnung hatten Anhänger im Kölner Block pyrotechnisches Material gezündet und dieses in Richtung der Polizei und der Sicherheitskräfte geworfen. Anschließend versuchten zahlreiche Fans, den Rasen zu stürmen. Die Beamten gingen mit Pfefferspray gegen die Randalierer vor.

Im Anschluss an das Spiel blieb es in der Stadt weitgehend ruhig, die Polizei sprach einige Platzverweise aus. Meldungen, nach denen Wohnungen der Kölner Profis unter Schutz gestellt werden mussten, konnte die Behörde nicht bestätigen. Der 1. FC Köln war durch die Niederlage gegen Bayern München zum fünften Mal in der Vereinsgeschichte in die 2. Bundesliga abgestiegen.

SID

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