WM-Debakel: Jones fordert Aufarbeitung

+
WM-OK-Präsidentin Steffi Jones fordert eine umfassende Aufarbeitung des deutschen Ausscheidens im Viertelfinale der WM.

Dresden - Nach dem vorzeitigen Ausscheiden der deutschen Damen im WM-Viertelfinale gegen hat OK-Präsidentin Steffi Jones eine umfassende Aufarbeitung gefordert.

“Wir alle müssen uns jetzt der Kritik stellen. Das ist in einer solchen Situation vollkommen klar. Auch Silvia Neid stellt sich dieser Kritik“, sagte Steffi Jones vor dem WM-Viertelfinale zwischen Brasilien und Olympiasieger USA in Dresden am Sonntag.

Auch in Trauer kann man hübsch aussehen: So sexy war die WM bisher

So sexy war die Frauen-WM

Die Chefin des WM-Organisationskomitees kündigte an, dass sie ebenso wie die Bundestrainerin in den nächsten Tagen in den Stadien präsent sein werde. “Wir müssen das Geschehene jetzt erst einmal verarbeitet kriegen“, sagte Jones und kämpfte dabei mit den Tränen.

Auch am Tag nach dem Ausscheiden des Titelverteidigers stehe sie noch unter Schock. “Ich fühle mich nicht besser als gestern Abend“, sagte die Weltmeisterin von 2003. “Für mich ist das alles so unreal. Ich denke immer, irgendwann erwachst du aus diesem Traum.“

Der Gedanken daran, das nach Schwedens Sieg gegen Australien zusätzlich die Olympia-Qualifikation verpasst wurde, mache sie unendlich traurig. “Das ist ein herber Rückschlag“, sagte Jones und wischte sich erneut Tränen aus dem Gesicht. Auch am Abend zuvor hatte sie auf der Fanmeile nach eigenen Aussagen so manche Träne verdrückt. “Meine Mutter und die Frankfurter Oberbürgermeisterin Petra Roth haben mich gemeinsam in den Arm genommen und getröstet“, so Jones.

dapd

Kommentare