Magdeburg-Hools greifen eigene Spieler an

MAGDEBURG - Jagdszenen auf dem Fußballplatz: Hooligans des 1. FC Magdeburg haben Spieler und Trainer der eigenen Mannschaft im Anschluss an das Ausscheiden im Landespokal gewaltsam attackiert.

Die Klubführung hat sich von den Gewalttätern distanziert und Konsequenzen angekündigt. „Unabhängig von sportlichen Resultaten und Rückschlägen dürfen sich Selbstjustiz und Gewalt nicht als Reaktionen gegenüber Spielern, Trainern, Verantwortungsträgern und anderen Anhängern des Vereins etablieren. Der 1. FC Magdeburg verurteilt die Vorkommnisse“, hieß es in einer Erklärung des Vereins.

Der einstige Europapokalsieger schied nach kläglicher Leistung im Halbfinale des Pokal-Wettbewerbs von Sachsen-Anhalt bei Verbandsligist Haldensleber SC nach Elfmeterschießen aus (6:7) und erreichte damit einen neuen Tiefpunkt einer ohnehin schon schwachen Saison. Daraufhin stürmten „Fans“ den Rasen und griffen die Akteure an. Der Vorletzte der Regionalliga Nord will die Vorfälle im Haldenslebener nun „lückenlos aufklären“.

Das Magdeburger Präsidium will sich noch in dieser Woche in einer kurzfristig angesetzten außerordentlichen Präsidiumssitzung bezüglich der aktuellen sportlichen Entwicklung sowie der Ausschreitungen in Haldensleben verständigen.

SID

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