Nach Neid auf Hulk: Denissow sagt "Sorry"

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Igor Denissow von Zenit St. Petersburg.

St. Petersburg - Der russische Nationalspieler Igor Denissow von Zenit St. Petersburg hat seinen Klub nach seinem Trainingsstreik offenbar um Verzeihung gebeten.

 „Ich war im Unrecht“, wird der 28-Jährige in einer Pressemitteilung seines Klubs zitiert: „Ich habe mich von Gefühlen verleiten lassen und meine Mannschaftskameraden im Stich gelassen.“

Denissow war aus Protest gegen das Gehalt des neuen Star-Stürmers Hulk, der zusammen mit dem belgischen Mittelfeldspieler Axel Witsel für 100 Millionen Euro verpflichtet worden war, in einen Trainingsstreik getreten.

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Nach Meinung von Denissow hätten die Transfers von fehlendem Respekt für die vorhandenden Spieler gezeugt, die zuvor zweimal in Folge russischer Meister geworden waren. Der Mittelfeldspieler hat seit Ende September kein Spiel mehr für den Meister absolviert, soll aber nun wieder ins Mannschaftstraining zurückkehren.

Klubangaben zufolge hatte Denissow selbst um ein Treffen mit dem Verein gebeten, um den Streit beizulegen. „Ich habe einen gültigen Vertrag. Den muss und möchte ich erfüllen“, soll Denissow Klubführung und Trainerteam gesagt haben.

dpa

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