"Muppet Show!" Verrückte Völler-Wutrede

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Rudi Völler fühlte sich wie in der Muppet Show

Leverkusen - Rudi Völler zeigt sich sauer. Stinksauer! Der Leverkusen-Sportdirektor hat sich zu seiner wohl größten Wutrede seit der "Weißbier"-Attacke auf Waldemar Hartmann hinreißen lassen.

Mit einem Wutausbruch hat Sportdirektor Rudi Völler von Bayer Leverkusen auf die Diskussionen um den Ellbogenschlag seines Kapitäns Simon Rolfes beim 0:2 bei Schalke 04 reagiert. Der Weltmeister von 1990 kritisierte nicht nur Ex-Schiedsrichter Markus Merk harsch, der als Sky-Experte eine Rote Karte gefordert hatte, sondern auch DFB-Trainer Steffen Freund.

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Der Ex-Europameister sei „beim DFB angestellt, ist U16-Nationaltrainer, der soll mal lieber auf die Plätze gehen und junge Spieler beobachten. Da sollten sich der DFB und sein Vorgesetzter Matthias Sammer mal mit befassen. Unsere Jugendtrainer scheinen sehr viel Zeit zu haben, das ist unglaublich. Das ist sehr, sehr grenzwertig“, ereiferte sich Völler, der in seiner Zeit als DFB-Teamchef selbst Experte beim Sky-Vorgänger Premiere war, im Gespräch mit dem Sport-Informations-Dienst (SID).

Die Sky-Expertenrunde auf einem Archivfoto: Sebastian Hellmann (v.l.), Jan Aage Fjoertoft, Steffen Freund und Markus Merk

Auch den ehemaligen Frankfurter Jan Aage Fjörtoft, ebenfalls in der Expertenrunde beim Pay-TV-Sender, griff er an und ärgerte sich über „die drei von der Muppet Show, da bei Sky.“ Das Trio hatte ausführlich über Rolfes' Schlag in das Gesicht von Julian Draxler diskutiert. „Was der Merk da von sich gibt, über Simon Rolfes, das ist unfassbar. Der denunziert einen Spieler und fällt seinem Ex-Kollegen in den Rücken.“

Der ehemalige Weltschiedsrichter hatte nach dem Ellbogenschlag in der 34. Minute erklärt: „Das ist eine klare Rote Karte.“ Rolfes schien nach Ansicht der Fernsehbilder selbst überrascht. „Ich wollte den Körperkontakt suchen. Das war mit Sicherheit nicht meine Absicht, es tut mir leid“, sagte der Bayer-Kapitän, der in dieser Saison noch nicht eine einzige Gelbe Karte gesehen hat.

Jetzt droht ihm allerdings die erste Sperre seiner Karriere. Denn der schwache Schiedsrichter Deniz Aytekin gab zu, „die Szene überhaupt nicht gesehen“ zu haben. „Was im Nachgang passiert, obliegt der Sportgerichtsbarkeit“, sagte er weiter. Über Fjírtoft sagte Völler: „Dieser Comedian, macht auf Stefan Raab oder Oliver Pocher, kann es aber nicht.“

sid

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