Morddrohungen gegen Kassel-Coach Hock

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Christian Hock hat es derzeit beim KSV Hessen Kassel nicht leicht.

Kassel - Morddrohung gegen Trainer Christian Hock, Gewaltandrohungen gegen die Spieler und Flaschenwürfe auf die Polizei: Anhänger des Fußball-Regionalligisten KSV Hessen Kassel haben am Wochenende für massives Entsetzen gesorgt.

„Jetzt ist es so weit gekommen, dass Spieler Schläge angedroht kriegen und zum Höhepunkt der Trainer Morddrohungen bekommt. Ich werde alle rechtlichen Mittel ausschöpfen, damit diese Leute so schnell wie möglich gefunden und zur Verantwortung gezogen werden“, sagte Hock nach dem 1:0-Sieg der Nordhessen gegen den SC Pfullendorf.

Auch während der Partie waren die sogenannten Fans mit Schmähgesängen gegen die Spieler und „Vorstand raus“-Rufen negativ aufgefallen. Die Mannschaft brach sogar ihren Gang in Richtung Fankurve ab. Die Stimmung war trotz des Sieges vergiftet. Die Zuschauer bewarfen zudem die Polizei mit Gegenständen, darunter auch Flaschen. Festnahmen gab es aber offenbar nicht.

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„So etwas habe ich mir nie vorstellen können“, sagte Hock: „Egal, ob Fan, Verantwortlicher, Spieler oder Trainer: Wir machen das hier, weil wir Fußball lieben, weil wir Fußball spielen wollen und leben.“

Auch die Pfullendorfer mussten während der Partie bange Minuten überstehen, als kurz vor dem Abpfiff SC-Spieler Timo-Peter Werne zusammensackte und ins Krankenhaus gebracht werden musste. Laut der Homepage der Pfullendorfer konnte Werne jedoch glücklicherweise gemeinsam mit seinen Teamkollegen zurück nach Baden-Württemberg reisen.

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