Kapitän Möhrle verlässt FCA in Richtung 2. Liga

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Uwe Möhrle wechselt in die Lausitz.

Cottbus - Überraschung beim Bundesliga-Neuling FC Augsburg: Manndecker und Kapitän  Uwe Möhrle wechselt in der Winterpause vom FCA in die zweite Liga.

Sein neuer Verein ist Energie Cottbus. Die Lausitzer gaben am Sonntag bekannt, dass der 32-Jährige einen Vertrag bis Juni 2014 mit anschließender Beschäftigung im Verein erhält. Über die Ablösemodalitäten haben beide Vereine Stillschweigen vereinbart.

„Dieser Schritt ist nicht leicht für meine Familie und mich, weil wir uns beim FCA und in Augsburg sehr wohl fühlen. Gerne hätte ich auch in der Rückrunde weiter mitgeholfen, das Ziel vom Klassenerhalt in der ersten Bundesliga zu erreichen. Doch mit Blick auf die begrenzte Zeit, die einem als Profifußballer bleibt, haben wir uns für die langfristige berufliche Absicherung entschieden“, begründet Uwe Möhrle seinen Wechsel. „Ich werde aber natürlich auch in der Rückrunde weiter die Daumen drücken und bin sicher, dass der FCA auch in der kommenden Saison in der ersten Liga spielen wird.“

"Haben schweren Herzens zugestimmt"

„Die Entscheidung, Uwe Möhrle gehen zu lassen, ist uns sportlich und menschlich sehr schwer gefallen, weil Uwe einen äußerst hohen Stellenwert innerhalb der Mannschaft und des Vereins besitzt. Letztlich haben wir aber seinem Wunsch aufgrund seiner beruflichen Perspektive schweren Herzens zugestimmt“, betonen FCA-Geschäftsführer Andreas Rettig und Trainer Jos Luhukay gemeinsam. „Wir wünschen Uwe und seiner jungen Familie alles erdenklich Gute für die Zukunft.“

Uwe Möhrle absolvierte in der ersten Halbserie neun Spiele für die Augsburger und war am Samstag beim 1:1 in Hamburg in der 84. Minute eingewechselt worden. Insgesamt spielte er für Hansa Rostock, den VfL Wolfsburg und Augsburg 123mal in der Bundesliga und schoss sechs Tore. Insgesamt 142 Pflichtspiele (acht Tore)absolvierte Möhrle für den FCA

Energie reagiert mit der Verpflichtung von Möhrle auf die langfristigen Ausfälle der Innenverteidiger Markus Brzenska und Christopher Schorch, auch Uwe Hünemeier hatte zuletzt wegen einer Knieverletzung mehrere Wochen gefehlt.

dapd/fw

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