DFB lässt vier Vereine blechen

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Club-Coach Dieter Hecking

München - Der FC Bayern, der 1. FC Nürnberg, Hannover 96 und Eintracht Braunschweig müssen die Kasse öffnen: Der DFB brummte den Vereinen eine Strafe auf.

Das Fehlverhalten einiger ihrer Fans kommt die Bundesligisten Bayern München und 1. FC Nürnberg teuer zu stehen. Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat gegen den Club eine Geldstrafe in Höhe von 100.000 Euro verhängt. Rekordmeister Bayern muss 11.000 Euro bezahlen. Beide Klubs haben dem Urteil bereits zugestimmt.

Nürnberg droht im Wiederholungsfall ein Teilausschluss der Öffentlichkeit, eine Platzsperre oder eine Spielansetzung unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Einige Minuten nach der Niederlage im DFB-Pokal-Achtelfinale gegen Zweitligist Greuther Fürth waren am 20. Dezember etwa 150 Nürnberger Fans in den Innenraum des Frankenstadions eingedrungen und Richtung Gästeblock gestürmt. Teilweise öffneten die Fans dabei Stadiontore. Der Polizei gelang es aber, die Anhänger wieder in ihren Block zurückzudrängen.

Bayern-Fans legte der DFB mehrere, allerdings nicht ganz so schwerwiegende Vergehen zur Last. In der Nachspielzeit des Spiels bei Borussia Mönchengladbach am 20. Januar wurden im Münchner Block ein bengalisches Feuer sowie ein Böller gezündet. Vor dem Auswärtsspiel beim SC Freiburg am 18. Februar zündeten die Anhänger des Rekordmeisters eine Rauchbombe, in der 53. Minute der Begegnung ein bengalisches Feuer. Zudem wurden am 8. Februar vor dem Viertelfinalspiel im DFB-Pokal beim VfB Stuttgart zwei bengalische Feuer und mehrere Rauchkörper im Bayern-Block entzündet.

Auch Strafen für 96 und Braunschweig

Weil seine Fans zum wiederholten Male mit illegaler Pyrotechnik gezündelt haben, muss Hannover 96 eine Geldstrafe von insgesamt 7500 Euro bezahlen. Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) ahndete mit seiner Entscheidung das Fehlverhalten mitgereister 96-Anhänger bei den Auswärtsspielen in Berlin und Mainz im Februar. Die Niedersachsen haben dem Urteil bereits zugestimmt, es ist damit rechtskräftig.

Auch Braunschweig muss zahlen. Das Sportgericht verhängte die Strafe, weil Anhänger der Löwen während der ersten Halbzeit des Spiels bei Eintracht Frankfurt am 5. Februar (1:2) zwei Knallkörper gezündet und Pyrotechnik abgebrannt haben. Der Verein hat dem Urteil zugestimmt, es ist damit rechtskräftig.

sid

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