Zwei-Millionen-Loch

Medien: Alemannia Aachen vor der Pleite

Aachen - Drittligist Alemannia Aachen braucht nach Informationen der Aachener Nachrichten/Aachener Zeitung kurzfristig zwei Millionen Euro, um die Zahlungsunfähigkeit abzuwenden.

Bereits am Samstag hatte Präsident und Aufsichtsratschef Meino Heyen Änderungen im Bereich der Geschäftsleitung in absehbarer Zeit angekündigt, „da führt kein Weg dran vorbei“. Geschäftsführer Frithjof Kraemer, der vonseiten der Fans zum Schuldigen für die prekäre Situation gemacht wurde, wird wohl gehen müssen.

„Dass uns zum jetzigen Zeitpunkt erneut Geld fehlt, ist eine Katastrophe. Es wurden mit Sicherheit Fehler gemacht, das ist nicht von der Hand zu weisen. Wir werden diese Situation in Ruhe analysieren, die Gründe dafür schonungslos aufdecken und Konsequenzen daraus ziehen“, kündigte Heyen an.

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Weiter führte er aus: „Die momentane Situation - und das gilt es herauszustellen - ist jedoch nicht aussichtslos. Es liegt neues Geld auf dem Tisch. Ob dies reicht, wird sich in den kommenden Tagen herausstellen.“ Fakt sei, dass es der Klub nicht alleine stemmen könne. „Wir werden viele Beteiligte mit ins Boot nehmen. In den kommenden Tagen werden wir nun intensiv an einer Lösung arbeiten, damit die Gesamtsituation am Ende des Tages noch gut ausgehen wird“, äußerte er.

SID

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