"Kein Spieler des FC Bayern"

Martinez: Heynckes zeigt sich wortkarg

München - Bayern-Trainer Jupp Heynckes ließ sich drei Tage vor der Partie in Regensburg aber nichts zu der Verpflichtung von Javi Martinez entlocken. Er richtete den Fokus auf das Pokalspiel.

Trotz des Wirbels um die mögliche Verpflichtung von Javi Martinez befürchtet Bayern-Trainer Jupp Heynckes keine negativen Auswirkungen für das Pokalspiel gegen Jahn Regensburg. “Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Spieler sich mit Spekulationen in den Medien beschäftigen“, betonte der Coach des deutschen Fußball-Rekordmeisters FC Bayern München am Freitag. “Wir fokussieren uns nur auf das Pokalspiel“, sagte der Trainer mit Blick auf das Pokal-Derby am Montag beim Zweitliga-Aufsteiger weiter.

“Die werden sicher über ihre Verhältnisse spielen. Das muss man sehr ernst nehmen“, sagte Heynckes über den oberpfälzischen Pokal-Konkurrenten. Grundsätzlich sei sein Team bereit. “Die Mannschaft hat sehr gut gearbeitet. Wir haben einen sehr guten und ausgeglichenen Kader.“

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Seit Tagen sorgt der bevorstehende Wechsel des spanischen Mittelfeldakteurs Martinez an die Isar für Schlagzeilen, immerhin soll es dabei auch um eine Rekord-Ablösesumme von rund 40 Millionen Euro gehen. “Wirtschaftlich können wir uns das leisten“, hatte Bayern-Präsident Uli Hoeneß noch am Donnerstag betont. “Und dafür haben wir jahrzehntelang hier gearbeitet, dass man auch so einen Transfer nicht in die Kreditabteilung geben muss.“

Heynckes ließ sich drei Tage vor der Partie in Regensburg aber nichts zu der Top-Verpflichtung entlocken. “Ich kann Ihnen da nichts zu sagen. Ich bin für den sportlichen Teil zuständig“, sagte der Coach. Auch eine Beurteilung des defensiven Mittelfeldakteurs lehnte Heynckes ab, da dieser “kein Spieler des FC Bayern“ sei.

“Ich kenne den Spieler nicht, habe ihn noch nie gesehen“, stellte Bayern-Ehrenpräsident Franz Beckenbauer im TV-Sender Sport 1 klar. “Aber wenn sich der FC Bayern für ihn interessiert, muss er ein Guter sein. Er muss etwas Besonderes sein, sonst wäre der FC Bayern nicht an ihm dran!“ Zur kolportierten Ablösesumme sagte Beckenbauer: “Klar ist er teuer, aber ob 30 oder 40 Millionen - das ist schon fast wurscht“, sagte er. “Aber der FC Bayern kann sich das erlauben.“

dpa

Rubriklistenbild: © Getty

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