Nach VfL-Punktgewinn in Mainz

Schmidt: Das war mein Grund für den Rücktritt in Wolfsburg

+
Martin Schmidt verließ Wolfsburg nach nur 22 Spielen.

Auch mehrere Tage nach seinem Rücktritt als Coach des VfL Wolfsburg zeigt sich Martin Schmidt zufrieden mit seiner Entscheidung. Sie sei „absolut richtig gewesen“. Fehler räumt er dennoch ein.

Martin Schmidt (50) bereut seinen Rücktritt als Trainer des Fußball-Bundesligisten VfL Wolfsburg nicht. "Jetzt mit etwas Abstand - auch räumlich - muss ich feststellen, dass meine Entscheidung absolut richtig war", sagte Schmidt in einem Interview dem Schweizer Boulevardblatt Blick: "Ich freue mich für das Team, dass es in Mainz (1:1) zumindest einen Teilerfolg gab."

Der frühere Mainz-Coach hatte fünf Monate in Wolfsburg gearbeitet. Nach nur fünf Siegen aus 22 Pflichtspielen war er am 19. Februar zurückgetreten. "Es zählt eben auch zu meiner Verantwortung als Trainer, die Hand zu heben, wenn ich das Gefühl habe, das Team folgt meiner Linie nicht mehr zu 100 Prozent. In der Rückschau muss ich sagen, dass ich manche Dinge früher hätte ansprechen sollen, das habe ich versäumt", sagte Schmidt, der inzwischen durch Bruno Labbadia ersetzt wurde. Man müsse "sein Ego unter die Sache stellen".

Ein Abschied sei aber "auch immer die Tür zur Zukunft. Ich habe schon in Mainz gesagt, das war ein aufregendes Kapitel, jetzt kam ein weiteres dazu. Und natürlich wünsche ich dem VfL, dass so schnell wie möglich die Punkte für den Klassenerhalt eingefahren werden", sagte Schmidt, der das Kapitel in Wolfsburg eine "sehr spannende Erfahrung" nannte. Schmidt hat als Coach bislang 100 Bundesliga-Spiele absolviert, 19 mit Wolfsburg und 81 mit Mainz.

sid

DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN

Kommentare