Umfrage zum Kampf um die Startplätze

Gomez oder Klose: Wer soll Italien abschießen?

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Miro Klose (l.) und Mario Gomez kämpfen mit fairen Mitteln um den einen Platz im DFB-Sturm

Danzig - Der Kampf um die elf Startplätze für das EM-Halbfinale ist entbrannt. Im Fokus: Mario Gomez und Miro Klose. Wer soll gegen Italien stürmen? Es stellen sich auch noch weitere Fragen.

Zwei Tage vor dem Fußball-Klassiker gegen Italien wird Bundestrainer Joachim Löw abgeschottet von der Öffentlichkeit die Vorbereitung des DFB-Teams weiter vorantreiben. „Natürlich will jeder von uns spielen“, erklärte der 120-malige Nationalspieler Miroslav Klose, der beim 4:2 im Viertelfinale gegen Griechenland den deutschen Turnier-Toptorschützen Mario Gomez abgelöst hatte. Letztlich habe der Trainer die Wahl zwischen zwei Klassestürmern: „Das ist ein Geschenk für ihn und unser Team“, meinte Klose. Im Halbfinale könne auch wieder der andere spielen.
Der Münchner Thomas Müller, gegen die Griechen nur eingewechselt, möchte am Donnerstag in Warschau wieder von Beginn an dabei sein. Doch auch er stellt sein Ego hinter die Mannschafts-Interessen zurück. „Das ist der Vorteil bei einem qualitativ so hochwertigen Kader, dass man gut durchrotieren kann. Es sind jetzt viele Spieler dabei, die schon gespielt haben, das ist fürs Mannschaftsklima eher förderlich als nachteilig“, betonte der Bayern-Profi. „Ich war nicht erfreut darüber“, bemerkte Gomez zu seiner Rückversetzung auf die Bank: „Aber noch mal wichtiger ist, dass wir im Halbfinale sind.“

Bei der letzten Trainingseinheit in Danzig will Löw am heutigen Dienstag nochmals seine 23 Spieler auf den Prüfstand stellen. Auch Bastian Schweinsteiger, der wegen seiner Knöchelblessur zuletzt einige Übungseinheiten verpasst hatte, ist inzwischen wieder im Teamtraining dabei. Die Sportliche Leitung um Bundestrainer Löw geht davon aus, dass der Münchner Mittelfeld-Organisator gegen den viermaligen Weltmeister Italien auflaufen kann. Am Mittwoch bricht der DFB-Tross seine Zelte in Danzig ab und reist in die polnische Hauptstadt. Von dort soll es nach dem ersten Turniersieg gegen Italien überhaupt am Freitag weiter zum Finale nach Kiew gehen.

dpa

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