Bald der reichste Klub Europas

Manchester United darf auf 330 Mio. Dollar hoffen

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United-Coach Sir Alex Ferguson darf vielleicht bald ganz groß einkaufen.

Manchester - Der Fußball-Rekordmeister Manchester United will bei seinem Börsengang etwa 330 Millionen Dollar einsammeln. Damit wären die Engländer der reichste Klub Europas.

 Der Preis pro Aktie werde voraussichtlich zunächst zwischen 16 bis 20 Dollar liegen, teilte der englische Verein am Montagabend der US-Börsenaufsicht SEC in New York mit. Insgesamt sollen den Angaben zufolge 16,7 Millionen Wertpapiere des Premier-League-Klubs angeboten werden.

Die Kontrolle bleibt demnach auch nach dem geplanten Börsengang bei der Eigentümerfamilie Glazer. Die Glazers behalten Aktien der Klasse B, die gegenüber den öffentlich zugänglichen Aktien mit einem zehnfachen Stimmrecht verbunden seien, hieß es.

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Der mit dem Gang an die Wall Street erhoffte Geldsegen soll nach Angaben des Vereins kurzfristig beim Abbau des Schuldenberges von mehr als 500 Millionen Euro helfen und die Spitzenposition des 19-fachen englischen Champions im europäischen Fußball sichern. Ein Termin für den Börsengang ist weiterhin nicht bekannt.

Die Red Devils von United waren in der vergangenen Saison bereits auf dem besten Weg zur Meisterschaft, mussten den Titel aber am letzten Spieltag an den Stadtrivalen City abtreten - den Verein, der in der abgelaufenen Spielzeit dank massiver finanzieller Unterstützung seitens des Besitzers aus Abu Dhabi zum Topklub avancierte.

dapd

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