Magath schließt weitere Transfers nicht aus

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Feix Magath beim Hallenfußball

Wolfsburg - Felix Magath schließt nach acht Winterzugängen beim VfL Wolfsburg weitere Transfers bis zum Ende der Wechselfrist nicht aus. Zunächst muss ein Kassensturz her.

Bis Ende Januar, wenn die Transferperiode endet, könne noch etwas passieren, erklärte Magath in einer TV-Diskussionsrunde. “Unser Finanzgeschäftsführer Wofgang Hotze muss noch einmal zusammenrechnen, wie viel noch im Etat drin ist. Dann könnten wir noch was machen“, sagte der VfL-Trainer und -Manager in der am späten Donnerstagabend bei Sport1 ausgestrahlten Sendung “Bundesliga aktuell spezial“.

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Magath verteidigte erneut seine viel kritisierte Transferpolitik. Zusammen mit der Sommerperiode, als Magath zwölf Spieler holte, verpflichteten die Wolfsburger in dieser Saison 20 Profis für insgesamt 50 Millionen Euro. Dafür verließen bislang 18 Spieler den Club. “Ich habe ausgewogen gehandelt, die Mannschaft nach dem Abstiegskampf stabilisiert, deswegen erfahrene Bundesligaspieler geholt“, urteilte Magath über sein Handeln vor der Saison.

Damals setzt er vor allem auf ältere Spieler. Davon sind jedoch nur der Ex-Frankfurter Chris und Nationalspieler Christian Träsch als VfL-Kapitän aktuell Stammspieler. Aleksander Hleb hat den Club schon wieder verlassen, die Ex-Frankfurter Patrick Ochs und Marco Russ spielen derzeit keine Rolle. Srdjan Lakic, Mateusz Klich, Hrvoje Cale und Sotirios Kyrgiakos stehen zudem zum Verkauf.

Mit den durchweg jüngeren Winter-Zugängen will Magath in der Rückrunde noch einmal um die internationalen Plätze mitspielen und eine Mannschaft mit Perspektive aufbauen. “Wir wollen mit dieser Mannschaft einen offensiveren und besseren Fußball spielen“, sagte Magath. An diesem Samstag startet der Tabellenzwölfte gegen den 1.FC Köln in die Rückrunde.

dpa

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