Magath: Das Geld geht in die Mannschaftskasse

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Felix Magath hat zuletzt Patrick Helmes und Mario Mandzukic bestraft

Wolfsburg  - Die von Felix Magath verhängten und juristisch umstrittenen Geldstrafen gehen beim VfL Wolfsburg in die Mannschaftskasse. Der Trainer erklärt auch, warum er so drastisch vorgeht.

“Ich achte selbstverständlich darauf, dass alle Strafen bezahlt werden. Aber für mich ist das keine Geldstrafe, sondern Lehrgeld“, betonte der VfL-Coach in einem Interview mit der “Bild am Sonntag“.

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Er hatte zuletzt die Wolfsburger Stürmer Patrick Helmes und Mario Mandzukic zu einer Buße von jeweils 10 000 Euro verdonnert und damit für Aufsehen gesorgt. Magath widersprach aber der Darstellung, dass die beiden Profis für eine schlechte Laufleistung bezahlen sollten. “Das ist absoluter Blödsinn“, sagte der VfL-Coach, der als Grund für seine Maßnahme Verstöße gegen seine Anweisungen nannte.

“Wenn ich von einem Spieler ein bestimmtes taktisches Verhalten verlange und dies trotz mehrmaligem Einfordern immer noch nicht umgesetzt wird, dann erlaube ich mir andere Maßnahmen, als nur mit dem Spieler zu reden“, argumentierte Magath. Zu der Höhe seiner Strafen sagte er: “Einem Fußballer, der ein siebenstelliges Gehalt bekommt, kann ich nicht mit 50 Euro kommen. Der würde mich auslachen.“

dpa

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