UEFA macht Druck auf DFB

Löw zur Pressekonferenz gezwungen

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Joachim Löw

Lwiw - Entgegen der Planung vom Vortag musste Bundestrainer Joachim Löw am Samstagnachmittag doch an der Pressekonferenz der deutschen Nationalmannschaft im Medienraum der Arena in Lwiw teilnehmen.

Der Bundestrainer beugte sich damit dem Druck der Europäischen Fußball-Union (UEFA), die in dieser Angelegenheit sogar DFB-Präsident Wolfgang Niersbach eingeschaltet hatte.

Die UEFA hatte am Freitag die Arena für das dort eine halbe Stunde nach der PK vorgesehene Abschlusstraining (17.45 Uhr Ortszeit) gesperrt, um den Rasen zu schonen. Deshalb wurde der deutschen Mannschaft ein weit von ihrem Quartier entfernter Trainingsplatz zugewiesen.

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Da das Politechnika-Stadion aber zwischen 20 und 30 Minuten Fahrzeit von der Lwiw-Arena entfernt liegt, wurde innerhalb der DFB-Delegation entschieden, dass Löw nicht an der Pressekonferenz teilnimmt und für den Bundestrainer Teammanager Oliver Bierhoff einspringt. Nach Ansicht von Bierhoff wäre diese Lösung auch mit den UEFA-Regularien für den Tag vor dem Spiel zu vereinbaren gewesen.

Die UEFA war aber anderer Meinung, sodass Löw doch noch einwilligte, an der PK teilzunehmen, um Sanktionen gegen die deutsche Mannschaft zu vermeiden. Anstatt einer halben Stunde konnte der Bundestrainer den Medienvertretern aber nur eine Viertelstunde Rede und Antwort stehen, da er pünktlich beim Abschlusstraining seiner Mannschaft sein wollte, die am Sonntag im ukrainischen Lwiw ihr drittes und letztes EM-Gruppenspiel gegen Dänemark (20.45 Uhr/ARD) bestreitet. Neben Löw (hier die Aussagen des Bundestrainers) nahm noch der für diese Partie gesperrte Jerome Boateng an der Pressekonferenz teil.

sid

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