Entscheidung im Elfer-Krimi

Liga total Cup: Bayern patzt gegen Werder

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Nach der regulären Spielzeit stand es 2:2 zwischen Bayern und Bremen.

Hamburg - Kein Gipfeltreffen in Hamburg: Rekordmeister Bayern München hat beim Liga total Cup das erhoffte Finale gegen Double-Sieger Borussia Dortmund verpasst.

Die Mannschaft von Trainer Jupp Heynckes verlor das Elfmeterschießen gegen Werder Bremen mit 2:4, nachdem man sich nach zweimal 30 Minuten 2:2 (1:1) getrennt hatte. Damit kommt es drei Wochen vor dem Bundesliga-Auftakt nicht zu dem erwarteten ersten Kräftemessen der Erzrivalen.

Der BVB hatte seine Aufgabe im ersten Spiel am Samstag gegen die Gastgeber vom Hamburger SV mit einem 1:0 (0:0)-Sieg gelöst und trifft nun als Titelverteidiger am Sonntag (18.35 Uhr) auf Bremen. Die Bayern und der HSV stehen sich zuvor im Spiel um Platz drei (16. 45 Uhr/Liga total! und Sat.1) gegenüber.

Die Bayern-Stars Franck Ribery und Bastian Schweinsteiger verschossen ihre Elfmeter und leiteten die Niederlage gegen Bremen ein. Ausgerechnet Angreifer Nils Petersen, den Werder für ein Jahr aus München ausleihen konnten, brachte seinen neuen Klub in Führung (12.). Bayerns Neuzugang Xherdan Shaqiri konnte nach einer schnellen Kombination ausgleichen (27.), Arjen Robben hatte mit viel Übersicht vorgelegt. Für das Bremer 2:1 sorgte Niclas Füllkrug, Neuer sah dabei nicht gut aus (43.).

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42.212 Zuschauer in der Hamburger Arena sahen zwei Begegnungen über zweimal 30 Minuten, in denen die Bundesliga-Favoriten nach einer harten Vorbereitung noch nicht die gewohnte Dominanz ausstrahlten. Nach der Kritik von Uli Hoeneß und dem Konter von Matthias Sammer vor dem Spiel stand dabei Bayerns Nationalstürmer Mario Gomez im Blickpunkt. Auffällige Szenen hatte der 27-Jährige bis zu seiner verletzungsbedingten Auswechslung (43.) kaum.

Für mehr Wirbel sorgte da schon Neuzugang Xherdan Shaqiri, der nicht nur wegen seines Treffers überzeugen konnte. Der Schweizer Nationalspieler war auf der linken Seite schnell unterwegs und forderte wie bei seinem Treffer immer wieder die Anspiele seiner Mitspieler.

Werder wusste vor allem durch schnelles und schnörkelloses Umschaltspiel zu gefallen, immer wieder startete Marko Arnautovic in die Spitze und bereitete den Münchenern Probleme. Die defensive Grundordnung mit Clemens Fritz und Zlatko Junuzovic in der neuformierten Mittelfeldzentrale funktionierte schon gut.

sid

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